Die Eröffnung der neuen Grundschule in der Adalbertstraße: Ein Meilenstein für die Bildungslandschaft in Berlin-Mitte
Am 12. September 2024 wurde in Berlin-Mitte ein bedeutendes Kapitel für die lokale Bildungsgemeinschaft aufgeschlagen. Die neue Grundschule in der Adalbertstraße, die den Schülerinnen und Schülern ein modernes Lernumfeld bieten wird, feierte ihre offizielle Eröffnung. Mit dieser Einrichtung, die Platz für 576 Kinder bietet, wird nicht nur die Nachfrage nach Schulplätzen gedeckt, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer fortschrittlichen Bildungskultur unternommen.
Die Grundschule, die noch keinen offiziellen Namen trägt und als die 49. ihrer Art im Bezirk zählt, wurde in einer Zeitspanne von nur eineinhalb Jahren realisiert. Der Bau, dessen Kosten sich auf etwa 64 Millionen Euro belaufen, begann am 14. November 2022 und wurde am 25. April 2024 dem Schul- und Sportamt Mitte übergeben. Diese schnelle Umsetzung ist Teil einer größeren Initiative zur Verbesserung der Bildungsinfrastruktur in Berlin.
Besondere Erwähnung verdient das innovative Konzept der Schule, das auf dem Prinzip der Compartmentschule basiert. Die Anordnung der Klassenräume um ein zentrales Forum ermöglicht eine flexible Gestaltung von Lern- und Lehrsituationen. Die Schule erfüllt die höchsten Standards für nachhaltiges Bauen und wird gemäß dem Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes (BNB) mit der Qualitätsstufe „Silber“ ausgezeichnet. Inklusive Aspekte wie barrierefreie Zugänge und moderne Sporteinrichtungen sorgen dafür, dass die Schule ein echter Gewinn für alle in der Gemeinschaft ist.
Die Eröffnung dieser Bildungseinrichtung könnte als Antwort auf die vorherrschende Schulplatznot im Einschulungsbereich 28 betrachtet werden. Bezirksstadtrat Benjamin Fritz äußerte seine Freude über die termingerechte Fertigstellung und betonte die Bedeutung der Schule für die Entlastung der Umgebung. Schulplätze sind in vielen städtischen Bereichen stark nachgefragt, und die neue Grundschule wird dazu beitragen, diese Herausforderung zu meistern.
Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, berichtete, dass die Schule eine wichtige Rolle in der Berliner Schulbauoffensive spielt. Mit modernen Lernlandschaften wird nicht nur ein kreatives Lernumfeld geschaffen, sondern auch die Chance für Community-Bildung und Teamarbeit unter den Schülern gefördert. Das Leitbild „Gemeinsam leben – individuell wachsen – kollaborativ lernen“ könnte das zukünftige Konzept prägen und die Schulgemeinschaft stärken.
Stephan Machulik, Staatssekretär für Wohnen und Mieterschutz, hob die Vorteile des modularen Typenbaus hervor, der die schnelle und effiziente Implementierung solcher Schulen ermöglicht. Dieses Beispiel zeigt, dass sich die Stadt an den wachsenden Bedarf an Schulplätzen anpassen kann, ohne Kompromisse bei der Qualität einzugehen.
Die neue Grundschule in der Adalbertstraße ist mehr als nur ein neuer Bildungsstandort; sie ist ein Symbol für Fortschritt und Zusammenarbeit in einer Stadt, die stetig wächst. Regelmäßige Aktivitäten und Einbeziehung der lokalen Gemeinschaft sind angedacht, um eine lebendige Schulkultur zu fördern. Ein solches Projekt ist von großer Bedeutung für die Zukunft der Bildung in Berlin und zeigt, wie durch visionäre Ansätze und gute Planung positive Veränderungen in der Gesellschaft herbeigeführt werden können.
Für weitere Informationen steht die Pressestelle des Bezirksamts Mitte zur Verfügung, die unter presse@ba-mitte.berlin.de kontaktiert werden kann.