NAG/NAG Redaktion – Die Gewalt gegen Rettungskräfte in Berlin bleibt alarmierend hoch! Bis Ende August 2024 wurden bereits 513 Übergriffe registriert – das sind zwar etwas weniger als im vergangenen Jahr, doch immer noch ein besorgniserregendes Niveau. Besonders betroffen sind Pflegekräfte mit 315 Vorfällen, gefolgt von Feuerwehrleuten (104) und Mitarbeitern anderer Rettungsdienste (94). Die Mehrheit der Angriffe betrifft Körperverletzungen, während auch Bedrohungen alarmierend zunehmen. Diese Informationen stammen aus einer Anfrage des SPD-Abgeordneten Jan Lehmann bei der Innenverwaltung und wurden vom rbb bereitgestellt.
Lehmann fordert jetzt dringend Maßnahmen! „Drohungen oder Gewalt gegen die Helden, die in schwierigen Zeiten Leben retten, dürften niemals toleriert werden“, mahnt er. Eine umfassende Präventionsstrategie sei nötig. Die Berliner Polizei sieht sich zunehmend vor den Kliniken gefordert, mehr als 40 Prozent mehr Einsätze in den letzten fünf Jahren sind ein klares Zeichen. Polizeipräsidentin Barbara Slowik betont, dass Angriffe auf Krankenhäuser kein Einzelfall sind und es an der Zeit sei, individuelle Lösungen zu finden. Die Situation fordert mehr Aufmerksamkeit – nicht nur für Rettungskräfte, sondern auch für Lehrer, Polizisten und weiteres Personal. Mehr dazu findet sich in einem Bericht von www.rbb24.de.