In den frühen Morgenstunden des 8. Dezember 2024 ereigneten sich in Berlin zwei bewaffnete Vorfälle, die die Polizei in Alarmbereitschaft versetzten. In Wilmersdorf, auf der Duisburger Straße, wurde ein 27-jähriger Mann entdeckt, der mit einer Schussverletzung im Rumpf auf dem Boden einer Bar lag. Anwohner hatten gegen 8:30 Uhr Schreie gehört und umgehend die Polizei alarmiert. Die Rettungskräfte brachten den Verletzten in ein Krankenhaus, wo eine Operation erforderlich war. Die Hintergründe der Tat werden nun von der Polizeidirektion 2 (West) untersucht, wie berlin.de berichtet.
Schussverletzung nach Streit in Kreuzberg
Nur wenige Stunden später, gegen 22:30 Uhr, wurde ein weiterer Vorfall in Kreuzberg dokumentiert. Hier geriet ein 32-jähriger Mann in einen Streit mit drei anderen Personen in der Gitschiner Straße. Der Konflikt eskalierte, als einer der Streithähne eine Schusswaffe zog. In einem verzweifelten Versuch, die Waffe zu ergreifen, kam es zu einem Schuss, bei dem der 32-Jährige an der Hand verletzt wurde. Er machte sich selbstständig auf den Weg ins Krankenhaus und wurde dort stationär behandelt, glücklicherweise ohne Lebensgefahr, wie polizeiberichte-berlin.de berichtet.
Obwohl beide Vorfälle in verschiedenen Bezirken stattfanden, verdeutlichen sie die besorgniserregende Zunahme von Waffengewalt in Berlin. Während die Ermittlungen zu den Hintergründen der Taten andauern, sind sowohl die Polizei als auch die Öffentlichkeit besorgt über die Sicherheit in ihren Stadtteilen.