In Berlin sorgt eine Serie von gewaltsamen Geldautomaten-Sprengungen für Aufregung. Am Sonntag, im Märkischen Viertel, zerrissen Kriminelle die Ruhe der Nacht mit einer Explosion in einer Kaufland-Filiale, nachdem sie erfolgreich in den Eingangsbereich gelangten und die Automatiktür mit Spezialwerkzeugen aufbrachen. Wie bz-berlin.de berichtete, waren die Auswirkungen dieser Tat verheerend: Die Druckwelle der Explosion war so stark, dass Fenster aus ihren Verankerungen gedrückt wurden und Deckenverkleidungen abfielen. Die Täter konnten mit Geldkassetten fliehen. Augenzeugen berichteten von drei Männern, die zu Fuß vom Tatort verschwanden. Diese Szene war bereits die achte Geldautomaten-Sprengung in den letzten dreieinhalb Wochen in der Hauptstadt, was Ermittlungen des Landeskriminalamts (LKA) notwendig machte.
Fehlgeschlagener Überfall in Wilhelmsruh
Doch nicht jeder Versuch der Geldautomatenknacker war von Erfolg gekrönt. In der Nacht zu Donnerstag scheiterten Unbekannte in Wilhelmsruh, als sie versuchten, einen Geldautomaten der Sparkasse zur Explosion zu bringen. Wie t-online.de berichtete, geriet der Automat lediglich in Brand, ohne dass die Täter Zugang zum Tresor erhielten. Als die Polizei eintraf, waren die Flucht der Kriminellen und der Brand bereits geschehen. Die Polizei plant, die Überwachungskameraaufnahmen auszuwerten, um den Vorfall näher zu untersuchen.
Die Häufung von Geldautomaten-Sprengungen und gescheiterten Versuchen wirft Fragen auf und fordert die Sicherheitsbehörden heraus. Angesichts der steigenden Kriminalität in diesem Bereich werden Maßnahmen zur Aufklärung und Verhinderung dieser schweren Delikte dringend benötigt.