Die Polizei ist alarmiert: In Berlin und Hannover häufen sich brutale Überfälle auf Frauen, bei denen ihnen Goldketten geraubt werden. Der jüngste Vorfall in Berlin ereignete sich bereits im Mai, als ein unbekannter Täter einer 68-jährigen Rentnerin während eines Übergriffs an der Hilde-Ephraim-Straße die Goldkette vom Hals riss. Der Räuber, dessen Bilder von der S-Bahn-Überwachung stammen, könnte die Frau zuvor verfolgt haben. Der Verdächtige wird auf 20 bis 30 Jahre geschätzt, hat einen arabischen oder türkischen Phänotyp und trägt einen Kurzhaarschnitt sowie einen Vollbart. Trotz intensiver Fahndungsmaßnahmen blieb der Täter bislang unbekannt, wie die BZ-Berlin berichtete.
Welle der Überfälle in Hannover
Ähnliches geschah in Hannover: Innerhalb weniger Tage wurden mehrere Frauen Opfer von Raubüberfällen. In verschiedenen Stadtteilen, darunter die Südstadt und Vahrenwald, reißt ein Unbekannter Frauen gewaltsam die Goldketten vom Hals. Ein jüngster Fall ereignete sich am Sonntag, als ein 30 bis 40-jähriger Mann einer 86-Jährigen im Stadtteil List die Kette stahl, nachdem er ihr zuvor Hilfe angeboten hatte. Besonders alarmierend: Ein Überfall in der Südstadt zeigte, dass die Täter auch in Mehrfamilienhäuser eindringen und Frauen dort attackieren. Die Polizei hat die Bevölkerung gewarnt und rät, aufmerksam zu sein, um ähnliche Taten zu verhindern, wie NDR berichtete.
Die Polizei ermittelt mit Hochdruck in beiden Städten und bittet mögliche Zeugen um Hinweise zu den Vorfällen. Um das persönliche Sicherheitsgefühl zu stärken, rät die Polizei, die Umgebung stets im Blick zu behalten und bei Verdacht auf eine drohende Gefahr in die Nähe anderer Personen zu suchen.