In Berlin stehen bedeutende Veränderungen an, die die Hauptstadtbewohner ab 2025 direkt betreffen. Ab dem 15. Februar werden Görlitzer Park, Kottbusser Tor und Leopoldplatz zu Waffen- und Messerverbotszonen erklärt. Das bedeutet, dass in diesen Gebieten keine Waffen oder Messer jeglicher Art mehr erlaubt sind, einschließlich Schreckschuss- und Signalwaffen, sogar mit einem Kleinen Waffenschein. Dieses strikte Verbot soll zur Sicherheit der Bürger beitragen, wie B.Z. berichtete. Die Maßnahmen in der Hauptstadt sind Teil eines umfangreichen Pakets an gesetzlichen Neuregelungen.
29-Euro-Ticket bleibt unsicher
Ein weiteres heiß diskutiertes Thema ist die Einführung des 29-Euro-Tickets für den öffentlichen Nahverkehr. Anfänglich sollte es bereits ab dem 1. Januar 2025 eingeführt werden, dann kam eine Verschiebung auf Juli. Berlins Verkehrssenatorin Manja Schreiner (CDU) ließ jedoch offen, ob das Ticket tatsächlich am 1. Juli verfügbar sein wird. Aufgrund von Haushaltszwängen und der Notwendigkeit, Einsparungen zu erreichen, ist der Status des Tickets äußerst ungewiss. Der Berliner Kurier berichtete, dass die Finanzierung noch unklar ist und die Diskussionen im Abgeordnetenhaus weitergehen.
Um die soziale Unterstützung für einkommensschwächere Haushalte zu verbessern, wird das Berlin-Ticket S ab dem 1. April 2025 von 9 Euro auf 19 Euro teurer. Diese Erhöhung ist Teil der Haushaltskonsolidierung des Senats. Gleichzeitig wird es jedoch mehr Wohngeld für vorhandene Empfänger geben. So erhielten Wohngeldbezieher ab Januar durchschnittlich etwa 30 Euro mehr im Monat, während die Gebühren für Müllabfuhr und Straßenreinigung um 4,9 Prozent steigen. Diese Änderungen spiegeln die finanziellen Herausforderungen wider, mit denen die Stadt konfrontiert ist.