Berlin

Eisbären Berlin: Schock-Niederlage trotz 3:0-Führung im Viertelfinale!

Die Eisbären Berlin sind aus dem Rennen um den Champions-League-Pokal ausgeschieden und haben damit eine goldene Chance leichtfertig verspielt. Im entscheidenden Viertelfinal-Rückspiel gegen die ZSC Lions in Zürich verloren die Berliner mit 4:5, obwohl sie zur ersten Drittelpause nach einem fulminanten Auftritt mit 3:0 führten. Die Tore der Eisbären erzielten Kai Wissmann, Manuel Wiederer und Frederik Tiffels, die dem Team zu Beginn eine hervorragende Ausgangsposition verschafften, wie sowohl B.Z. als auch Welt berichteten.

Im zweiten Drittel verkürzte der Schwede Jesper Frödén für die Hausherren, die im weiteren Verlauf immer druckvoller wurden. In einem packenden letzten Drittel dominierte das Spiel, wobei die Berliner erneut in Führung gingen, als Blaine Byron zum 4:2 traf. Doch die Wende kam prompt: Juho Lammikko netzte nur 22 Sekunden später, gefolgt von den entscheidenden Treffern von Sven Andrighetto und Derek Grant, die den Zürchern den Sieg sicherten. Der Eisbären-Spieler Wissmann reagierte enttäuscht auf das Ausscheiden: „Es tut natürlich weh. Wir kamen hierher, um zu gewinnen“, stellte er fest. Bereits die Hinspiel-Niederlage, bei der Berlin eine 3:0-Führung aus der Hand gab, stellte ein Warnsignal dar, doch die Mannschaft konnte aus diesen Fehlern nicht lernen.

Diese schmerzhafte Niederlage hat die Eisbären nicht nur aus dem diesjährigen Champions-League-Wettbewerb eliminiert, sondern auch einen Schatten auf die gesamte Saison geworfen. Vor 6.684 Zuschauern zeigten die Berliner für eine Phase, was sie draufhaben, doch aufgrund mangelnder Konstanz und einem starken Comeback der ZSC Lions reichte es nicht für den Halbfinaleinzug. Das Aus für die Eisbären ist ein herber Rückschlag im deutschen Eishockey.

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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