Lichtenberg

„Filmreihe ‚Irrsinnig Menschlich‘ beleuchtet Transidentitäten in Berlin“

Filmreihe „Irrsinnig Menschlich“ beleuchtet Transidentitäten in Berlin

Die Veranstaltung zur Förderung des Verständnisses für seelische Gesundheit setzt ihre Tradition fort und bringt auch im Jahr 2024 bedeutende Themen auf die Leinwand. Die Filmreihe „Irrsinnig Menschlich“ kehrt nach der Sommerpause zurück und widmet sich dabei am 11. September 2024 dem wichtigen Thema der „Transidentitäten“.

Die diesjährige Ausgabe umfasst zahlreiche Filmvorführungen, beginnend mit dem Film „20.000 Arten von Bienen“ von Estibaliz Urresola Solaguren, der um 17:30 Uhr im Kino CineMotion, Wartenberger Straße 174, 13051 Berlin-Hohenschönhausen, gezeigt wird. Die Vorführung ist speziell für das Publikum ohne Werbung konzipiert, um die Aufmerksamkeit auf den Inhalt zu lenken.

Im Anschluss an die Filmvorführung findet eine lebhafte Podiumsdiskussion statt, in der Expertinnen und Experten sowie Betroffene zu Wort kommen. Sie bringen ihre persönlichen Erfahrungen mit Geschlechtsidentität ein und diskutieren über gesellschaftliche Normen. Diese Gelegenheit bietet eine Plattform für den Austausch, der sowohl aufklärend als auch unterstützend wirkt, insbesondere für Menschen, die sich in ähnlichen Situationen befinden.

Dr. Catrin Gocksch, Bezirksstadträtin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Bürgerdienste, hebt die Bedeutung der Filmreihe hervor: „Die Reihe ‚Irrsinnig Menschlich‘ begeistert auch im 15. Jahr zahlreiche Gäste und bietet durch spannende Filme und interessante Podiumsgäste einen wichtigen Raum für Diskussionen über seelische Gesundheit.“

Die Filmreihe ist nicht nur eine kulturelle Bereicherung, sondern ein Ausdruck der gesellschaftlichen Verantwortung, seelische Erkrankungen und Identitätsfragen zu thematisieren. Neben der bereits genannten Vorführung sind noch zwei weitere Filme in Planung, die wertvolle Perspektiven auf das Leben in besonderen Verhältnissen werfen:

  • 16. Oktober 2024 – „Auf der Adamant“ von Nicolas Philibert zeigt den Alltag innerhalb einer Tagesklinik.
  • 20. November 2024 – „Ex Machina“ von Alex Garland widmet sich der Frage des Bewusstseins von künstlicher Intelligenz.

Organisiert wird die Filmreihe in Zusammenarbeit zwischen dem Bezirksamt Lichtenberg, dem Gemeindepsychiatrischen Verbund Lichtenberg (GPV) sowie weiteren engagierten Einrichtungen. Durch finanzielle Unterstützung des Bezirksamtes können Kinokarten zum Preis von 6 Euro angeboten werden, wobei das Bezirksamt pro Ticket 1,50 Euro übernimmt.

Diese Initiative zeigt nicht nur die Wichtigkeit von Filmen, die sich mit seelischer Gesundheit auseinandersetzen, sondern auch die Kraft der Gemeinschaft, die sich für das Wohl der Menschen einsetzt. Der Dialog über Themen wie Geschlechtsidentität ist entscheidend, um Vorurteile abzubauen und ein besseres Verständnis in der Gesellschaft zu fördern.

NAG Redaktion

Versierte Journalisten mit einer starken Affinität für Wirtschaftsthemen. Arbeiteten seit mehr als einem Jahrzehnt in den Medien. Haben für verschiedene große Tageszeitungen und Online-Plattformen geschrieben und sind bekannt für tiefgründige Analysen und klare Darstellungen komplexer Sachverhalte.

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