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In Kreuzberg entsteht auf dem Gelände der ehemaligen Bockbrauerei ein neues, gemischt genutztes Stadtquartier. Nach dem Richtfest im vergangenen Jahr sind die Bauten nun in ihrer endgültigen Höhe sichtbar. Dieses Quartier wird nicht nur Wohnraum bieten, sondern auch Arbeitsplätze, kulturelle und soziale Nutzungen sowie öffentlich zugängliche Bereiche schaffen. Entwickelt wird das Projekt von der Bauwert AG in Zusammenarbeit mit Tchoban Voss Architekten und Bonanni Architekten. Der Neue Bockbrauerei-Campus setzt auf dichte Bebauung mit klar definierten Baukörpern, die sich harmonisch in die klassische Berliner Blockstruktur einfügen und diese in größerem Maßstab neu interpretieren. Besonders markant ist das Eckgebäude mit seiner Ziegelfassade, das an die industrielle Vergangenheit des Standorts erinnert.

Das Projekt umfasst zentrale Büro- und Gewerbeflächen, die durch Wohnnutzungen sowie Bildungs- und Kulturangebote ergänzt werden. Die Struktur des Quartiers erinnert an einen Campus mit internen Verbindungen und Übergängen zum öffentlichen Raum. Die Nähe zu historischen Bestandsgebäuden und neueren Wohn- und Gewerbebauten verleiht dem Standort zusätzlich Charakter. Während der Innenausbau und die Freiraumgestaltung noch in vollem Gange sind, ist die Wirkung der neuen Baumasse bereits spürbar. Langfristig soll die Neue Bockbrauerei also nicht nur Arbeits- und Wohnraum, sondern auch öffentliche Nutzungen bieten, die für die Anwohner von Bedeutung sind. Weitere Informationen zu diesem spannenden Projekt finden Sie unter Entwicklungsstadt.

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Eine bewegte Geschichte

Die Geschichte der Bockbrauerei beginnt im Jahr 1820, als Georg Leonhard Hopf, ein Küfer aus der Pfalz, nach Berlin kam und eine Kellerei sowie Weinhandlung eröffnete. Unzufrieden mit dem Berliner Bier, braute er sein erstes Bockbier nach bayerischem Rezept in einem alten Waschkessel, das schnell großen Anklang bei den Berlinern fand. Im Jahr 1838 baute Hopf eine Brauerei, die ein Gartenlokal und zwei Säle umfasste, und organisierte Musik- und Tanzveranstaltungen, die sich als sehr erfolgreich erwiesen. Die Produktionsmengen stiegen jährlich, bis der Erste Weltkrieg das Ende von Hopfs Bockbierbrauerei besiegelte. Nach dem Zweiten Weltkrieg siedelten sich verschiedene Betriebe auf dem ehemaligen Brauereigelände an, darunter eine Likörfabrik, ein Papierhandel und eine Kaffeerösterei. 2022 erwarb die Bauwert AG das Gelände, um es als Mischquartier neu zu gestalten und für die Zukunft zu erhalten. Mehr über die Geschichte der Bockbrauerei erfahren Sie auf neuebockbrauerei.de.

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Quartiersentwicklung im Kontext

Das Konzept des Quartiers ist in Deutschland von wachsenden Bedeutung. Quartiere sind eigenständige Handlungs- und Planungsräume, die sich durch infrastrukturelle und bauliche Eigenarten sowie durch sozialräumliche Verbindungen definieren. Sie bieten den Raum für alltägliche Besorgungen und sind gleichzeitig klein genug, um Nachbarn zu kennen. In Zeiten des Wandels sind Quartiere entscheidend, um Transformationsherausforderungen zu bewältigen. Kommunen können nicht alle Ursachen der Veränderungen beseitigen, aber sie können aktiv auf diese Veränderungen reagieren und ihre Resilienz stärken. Kooperation und gesellschaftlicher Zusammenhalt sind dabei essenziell. Die Entwicklung solcher Projekte, wie das in der Neuen Bockbrauerei, zeigt, wie Städte und Gemeinden aktiv werden und nachahmenswerte Lösungen umsetzen können. Weitere Informationen zur Quartiersentwicklung finden Sie in der Veröffentlichung des Deutschen Städtetages.