Am 1. März 2026 erlebte die Sömmeringhalle in Charlottenburg ein spannendes Basketball-Event, das die Herzen der Zuschauer höher schlagen ließ. Alba Berlin konnte in einem dramatischen Pokalfinale gegen die Rutronik Stars Keltern mit 67:62 nach Verlängerung triumphieren. Vor 2365 begeisterten Fans feierte das Team seinen ersten Pokalsieg in der Vereinsgeschichte. Die gesamte Partie war von hoher Intensität geprägt, was die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hielt.
Alba Berlin, das in diesem Turnier als Herausforderer auftrat, kam stark aus den Startlöchern und setzte auf die Entwicklung junger Spielerinnen. Keltern hingegen, der große Favorit und amtierender deutscher Meister, brachte ein starkes Profiteam mit vielen ausländischen Spielerinnen ins Spiel. In der ersten Halbzeit konnten beide Teams keinen entscheidenden Vorteil erarbeiten und gingen mit einem ausgeglichenen 28:28 in die Halbzeitpause. Die Verteidigung beider Mannschaften war durch viele Fouls und defensive Intensität geprägt.
Der Verlauf des Spiels
Im dritten Viertel übernahm Keltern erstmals die Führung und zog auf acht Punkte davon. Doch Alba gab nicht auf und kämpfte sich zurück. Im Schlussviertel führte Keltern zunächst mit 44:43, bevor Alina Hartmann von Alba in den letzten Sekunden gefoult wurde und einen Freiwurf verwandelte, der das Spiel in die Verlängerung brachte. In der Verlängerung behielt Alba die Nerven. Kapitänin Lena Gohlisch setzte mit einem Layup zum 62:61 ein Zeichen, und Freiwürfe von Marie Bertholdt sicherten schließlich den Sieg für Alba.
Trainer Cristo Cabrera lobte den beeindruckenden Zusammenhalt und den Stolz seines Teams, das sich in einem unglaublichen Wettkampf gegen den Favoriten durchsetzen konnte. Dies war nicht nur ein Sieg für Alba, sondern auch ein bedeutender Moment in der Entwicklung des Vereins.
Ein Blick in die Zukunft
Die Erfolge von Alba Berlin im Pokal sind ein vielversprechendes Zeichen für die Zukunft des Frauenbasketballs in Deutschland. Angesichts des bevorstehenden Women’s Basketball World Cup 2026 in Berlin, bei dem Australien als Asienmeisterinnen antreten wird, ist das Interesse an diesem Sport größer denn je. Australien, bekannt für seine Athletik und taktische Disziplin, wird als klarer Medaillenkandidat gehandelt. Das Team hat eine lange und erfolgreiche Geschichte im internationalen Damenbasketball und wird von erfahrenen Spielerinnen wie Sami Whitcomb und Ezi Magbegor angeführt.
Mit dem Blick auf die Erfolge von Alba und die bevorstehenden internationalen Herausforderungen wird deutlich, dass der Damenbasketball in Deutschland auf einem aufsteigenden Ast ist. Die Erfolge auf lokaler Ebene könnten dazu beitragen, das Interesse und die Unterstützung für die Sportart weiter zu fördern und den Weg für zukünftige Generationen von Spielerinnen zu ebnen.
Für weitere Informationen über das spannende Finale und die Hintergründe lesen Sie den ausführlichen Artikel auf Tagesspiegel sowie die Berichterstattung auf MZ.de.