Buchpremiere in Berlin: Knallkrebse thematisiert Flucht und Freundschaft!

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Am 3. September 2025 präsentiert Christian Mitzenmacher seinen Debütroman "Knallkrebse" in Berlin. Eintritt frei, Anmeldung empfohlen.

Am 3. September 2025 präsentiert Christian Mitzenmacher seinen Debütroman "Knallkrebse" in Berlin. Eintritt frei, Anmeldung empfohlen.
Am 3. September 2025 präsentiert Christian Mitzenmacher seinen Debütroman "Knallkrebse" in Berlin. Eintritt frei, Anmeldung empfohlen.

Buchpremiere in Berlin: Knallkrebse thematisiert Flucht und Freundschaft!

In der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda in Berlin findet am Mittwoch, den 3. September 2025, um 19 Uhr die Buchvorstellung des Debütromans „Knallkrebse“ von Christian Mitzenmacher statt. Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, jedoch wird eine Anmeldung empfohlen. Der Roman behandelt komplexe gesellschaftliche Themen und gewährt Einblicke in das Leben junger Flüchtlinge.

„Knallkrebse“ erzählt die Geschichte der Protagonisten Tom, einem Physikdoktoranden, und Farid, einem 16-jährigen geflüchteten Jungen aus Quetta. Die beiden entwickeln eine Freundschaft und lassen sich in Dinge wie Tischtennis spielen, Skateboard fahren und in der Isar baden. Diese lockeren Aktivitäten stehen im Kontrast zu den schweren Themen des Romans, die Flucht, Freundschaft und Verrat umfassen. Unter dem Einfluss seines Freundes Farid beginnt Tom, Fragen zu Loyalität und seinen eigenen Zielen aufzuwerfen, während Farid einen riskanten Entschluss trifft, der die Dynamik ihrer Beziehung auf die Probe stellt.

Ein Blick auf den Autor

Christian Mitzenmacher bringt eine beeindruckende akademische Laufbahn mit, da er Mathematiker ist und an der Technischen Universität München sowie am M.I.T. geforscht hat. Er promovierte in Operations Research und hat bereits verschiedene Stipendien erhalten, darunter von der Bayerischen Akademie des Schreibens im Jahr 2014 und als Finalist beim open mike 2016. Der Autor lebt zurzeit in Berlin und ist Stipendiat der LCB-Autor*innenwerkstatt Prosa aus dem Jahr 2019.

Der Roman wird als ein wichtiges literarisches Zeugnis der „Wir schaffen das“-Ära angesehen, das sich mit der Identitätskrise von Migranten im 21. Jahrhundert auseinandersetzt. Dabei beleuchtet „Knallkrebse“ nicht nur die Herausforderungen von Flüchtlingen, sondern auch die Komplexität menschlicher Beziehungen in einem sich verändernden sozialen Kontext. Die Autorin Academia beschreibt, dass viele Migranten im Gastland sowohl positive als auch negative Identitätsveränderungen durchleben, beeinflusst durch ihre Umgebung und die Sprache des neuen Landes.

Themen des Romans

Dabei müssen Tom und Farid auch den Einfluss ihrer Beziehung auf die dritte Hauptfigur, Laura – Toms Freundin – berücksichtigen, die ein Teil ihres ungewöhnlichen Dreigestirns bildet. Der Stil von Mitzenmacher wird als schwerelos und humorvoll beschrieben, was das Buch trotz der gewichtigen Themen zugänglicher macht. Der Roman thematisiert auch, wie Flucht und die damit verbundenen Erlebnisse die Identität der Protagonisten prägen.

Wenn Sie mehr über den Roman erfahren möchten, können Sie die Buchvorstellung am 3. September 2025 im WerkRaum der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda besuchen. Medienanfragen können an die presse@ba-fk.berlin.de gesendet werden oder telefonisch unter (030) 90298-2843 abgeklärt werden.