Die Formel-1-Welt steht Kopf! Carlos Sainz, der spanische Starfahrer, wechselt nach der Saison 2024 von Ferrari zu Williams und setzt mit diesem Schritt auf eine große Herausforderung. Sainz nutzte die Gelegenheit, um im Rahmen der Nachbesprechungen des Großen Preises von Abu Dhabi erstmals hinter das Steuer seines neuen Boliden zu steigen. Die Vorfreude auf die kommende Saison mischt sich jedoch mit der Realität: Während der Zeit bei Ferrari sammelte Sainz vier Rennsiege und beeindruckende 25 Podiumsplätze, was mit dem unterlegenen Williams-Fahrzeug kaum reproduzierbar sein wird, wie Berlin Live feststellt.
Spekulationen über seinen Teamwechsel wurden genährt, nachdem Lewis Hamilton einen unerwarteten Wechsel zu Ferrari vollzogen hatte. Sainz bestätigte seinen mehrjährigen Vertrag mit Williams zu Beginn der Sommerpause und betonte, dass die Unternehmenskultur und das Teamgefühl entscheidend für seine Wahl waren. „Ich hatte von Anfang an ein gutes Gefühl bei Williams und habe Vertrauen in die Leute, besonders in James Vowles und die Investitionsgruppe Dorilton“, sagte er zu SI.com.
Ein neues Kapitel für Williams
Williams-Teamchef James Vowles äußerte seine Bedenken für die kommende Saison 2025, da das Team in der abgelaufenen Saison Ressourcen für eine bessere Zukunft zurückgehalten habe. „Wir haben keine neuen Dinge gebaut, sondern waren auf 2025 fokussiert, um den Grundstein für 2026 zu legen“, erklärte Vowles. Trotz der Herausforderungen verspricht Sainz, ein „sehr starkes Projekt“ voranzutreiben, das die Tradition des ehemaligen Formel-1-Rennstalls wieder aufleben lassen soll. Mit ihm und Alex Albon hat Williams nun ein vielversprechendes Fahrerduo, das für frischen Wind sorgen könnte.
Es bleibt abzuwarten, ob Sainz mit der ihm nachgesagten Führungsstärke und dem analytischen Denken einen entscheidenden Beitrag zum Aufschwung des Teams leisten kann. „Ich kann es kaum erwarten, an diesem spannenden Projekt mitzuarbeiten“, bekräftigte er und blickte optimistisch in die Zukunft.