Inmitten sinkender Beliebtheitswerte sieht sich Sahra Wagenknecht (BSW) gezwungen, die AfD ins Visier zu nehmen, um Wählerstimmen zu fangen. Nur 41 Tage vor der Bundestagswahl droht dem BSW das Scheitern an der fünf-Prozent-Hürde, einem gravierenden Hindernis für die Partei. Nach einer starken Performance in den Ostwahlen und sogar einem Regierungsanteil in Thüringen, sind die Umfragewerte nun alarmierend niedrig. Wagenknecht blieb beim Parteitag im Januar nicht untätig und bezeichnete die AfD als ein „Mittel für den Trump-Fan-Boom“ und wies auf die pro-Trump-Rhetorik von AfD-Chefin Alice Weidel hin, die die NATO auffordert, fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts für die Verteidigung auszugeben, wie [Berlin Live](https://www.berlin-live.de/politik/wagenknecht-bsw-afd-weidel-trump-id351073.html) berichtete.
Zusätzlich thematisierte Wagenknecht den Dialog zwischen Weidel und Elon Musk, den sie als Beleg für die Abhängigkeit der AfD von amerikanischen Einflüssen anführte. Sie bezeichnete Weidel als „unterwürfiges Fangirl“ und prangerte die AfD-Anhängerschaft als „nützliche Idioten des Systems“ an. Diese starken Worte verdeutlichen, wie ernst die Lage für ihre Partei ist und wie verzweifelt sie versucht, Wähler zu mobilisieren, während die Zeit gegen sie läuft.
Politik und Energiefragen
<pParallel dazu äußerte sich Friedrich Merz (CDU) zur energiepolitischen Lage in Deutschland. Er wies Forderungen nach einem schnellen Ausstieg aus Kohle und Gas zurück, wenn dies die deutsche Industrie gefährden könnte, und bezeichnete die Stilllegung der letzten drei Atomkraftwerke als „schwerer strategischer Fehler“ der Ampel-Regierung. Merz betonte, dass unter seiner Führung keine neuen Ausstiege von fossilen Energieträgern beschlossen werden, solange nicht klare Ersatzkapazitäten vorhanden sind. Seinen Aussagen zufolge werde der Klimaschutz nicht über den Erhalt der Industrie gestellt, was ebenfalls heikle politische Diskussionen anstoßen könnte. Diese Einstellungen könnten für die CDU von großer Bedeutung sein, insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Wahlen, wie FAZ berichtete.
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