Im Herzen Berlins sorgt die Dubai-Schokolade für Aufregung. Dieses exklusive Produkt, hergestellt vom renommierten Hotel Adlon, wird seit dem 20. November für satte 69 Euro pro 500 Gramm angeboten. Die Tafel, die mit feiner Pistaziencreme und Engelshaar gefüllt ist, hat in Windeseile die Massen begeistert. Doch das limitierte Angebot von nur 50 Tafeln, geformt wie das Hotel-Logo, hat nicht nur Liebhaber, sondern auch Kritiker auf den Plan gerufen, wie die B.Z. berichtet.
Der Unternehmer und Milliardär Carsten Maschmeyer äußert in einem aufschlussreichen Beitrag auf LinkedIn sein Unverständnis über den Hype. Er bemerkt, dass das Aufeinandertreffen von Luxus und hoher Nachfrage eine strategische Manipulation darstellt, die große Unternehmen betreiben, um künstlich eine Knappheit zu erzeugen. Laut watson.de sieht Maschmeyer in dieser Taktik eine gefährliche Spielerei mit den Konsumenten: „Begrenze das Angebot, und schon wird jedes Stück begehrt sein.“ Trotz der zynischen Preisgestaltung scheint der Markt nicht zu bremsen; viele Enthusiasten campieren sogar vor den Geschäften, um ein Stück dieser Delikatesse zu ergattern.
Maschmeyer kritisiert die Gesellschaft scharf und warnt davor, dass viele noch mit den Basics des Lebens kämpfen und sich durch solche Preisspiele in die Irre führen lassen. In Anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Lage rät er den Interessierten, die Dubai-Schokolade lieber selbst herzustellen, um sowohl Geld zu sparen als auch bessere Qualität zu genießen. In seinen Augen scheint es absurdität, in einer Zeit des wirtschaftlichen Wandels und der Unsicherheit in solch überteuerten Luxusartikeln zu investieren.