Streiks im Berliner Handel: Diese Unternehmen sind betroffen
Im Groß- und Einzelhandel in Berlin und Brandenburg wird am Freitag gestreikt. Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten zu Warnstreiks aufgerufen. Verdi fordert 13 Prozent mehr Lohn (mindestens 400 Euro) und eine überproportionale Erhöhung der Ausbildungsvergütung für eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Arbeitgeber hingegen bieten lediglich 5,1 Prozent mehr Lohn ab September 2023 und 2,9 Prozent mehr ab August 2024 an sowie eine Inflationsausgleichsprämie von 700 Euro für 2023 und 2024.
Folgende Unternehmen sind am Freitag von den Streiks betroffen: Kaufland-Filialen und das dazugehörige Lager in Lübbenau, Rewe-Filialen und das Lager in Oranienburg, Edeka-Filialen sowie die Lager in Freienbrink und Mittenwalde. Außerdem sind Galeria, H&M Stores, Ikea-Häuser, einzelne Thalia-Buchhandlungen sowie Unternehmen des Pharmagroßhandels wie Phoenix Berlin, Alliance Healthcare Berlin, Gehe Berlin und Sanacorp Potsdam betroffen.
Ob es im Zuge der Streiks zu Filialschließungen kommt, war zu Beginn des Streiktages noch unklar. Die Beschäftigten setzen mit ihrem Streik ein Zeichen und fordern verbesserte Arbeitsbedingungen sowie eine angemessene Entlohnung.
Hinweis: Das Bild zeigt Beschäftigte, die mit einer Fahne der Gewerkschaft Verdi vor einem Galeria Karstadt Kaufhof protestieren. Das Bild stammt von Bernd Weißbrod/dpa/Archivbild.