Die Aufbewahrung von Abfällen im eigenen Garten kann schnell teuer werden! In Deutschland drohen Gartenbesitzern hohe Bußgelder, wenn sie bestimmte Materialien im Gartenlager, etwa im Gartenschuppen, deponieren. Laut dem Portal berlin-live.de gefährden gefährliche Abfälle die Umwelt, da sie Schadstoffe freisetzen können, die ins Grundwasser gelangen. Besonders heikel sind auch die unsachgemäße Lagerung von Lebensmitteln, die Ratten anlocken können, sowie die Verwahrung von Düngemitteln oder Werkzeugen, die strengen Auflagen unterliegen.
Das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) regelt genau, welche Abfälle wo gelagert werden dürfen. Verstöße können nicht nur zu einer Frist zur Entsorgung führen, sondern auch zu Bußgeldern von bis zu 100.000 Euro, wenn bereits Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind. Und auch die Menge und Art der Abfälle spielen eine wesentliche Rolle bei der Höhe der Strafe, wie bussgeldkatalog.org beschreibt. Im schlimmsten Fall müssen Gartenbesitzer künftig mit erheblichen finanziellen Konsequenzen rechnen, wenn sie sich nicht an die Vorschriften halten.
Konsequenzen und Missverständnisse
Häufig sind sich die Eigentümer nicht bewusst, welche Gegenstände im Garten als Abfall gelten. Gegenstände wie alte Farbe, Batterien oder Medikamente dürfen auf keinen Fall im eigenen Gartenlager verwahrt werden. Den Betroffenen wird geraten, diese Abfälle besser beim Wertstoffhof abzugeben und somit teure Bußgelder zu vermeiden. Das bewusste Entsorgen von Kristallsalz, ölhaltigen Abfällen oder Bauabfällen im eigenen Garten kann nicht nur die Umwelt, sondern auch den Geldbeutel erheblich belasten.