Wintertreff in Friedrichshain: Gärtner*innentausch und kreative Ideen!

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Erfahren Sie mehr über den Wintertreff der Gemeinschaftsgärten in Friedrichshain am 31. Januar 2026. Eintritt frei!

Erfahren Sie mehr über den Wintertreff der Gemeinschaftsgärten in Friedrichshain am 31. Januar 2026. Eintritt frei!
Erfahren Sie mehr über den Wintertreff der Gemeinschaftsgärten in Friedrichshain am 31. Januar 2026. Eintritt frei!

Wintertreff in Friedrichshain: Gärtner*innentausch und kreative Ideen!

Am 31. Januar 2026 findet der Wintertreff der Friedrichshainer Gemeinschaftsgärten im Werkraum der Bezirkszentralbibliothek Pablo Neruda statt. Dieser Tag bietet eine hervorragende Gelegenheit für Gärtnerinnen und Gärtner, sich auszutauschen und gemeinsam an ihren Projekten zu arbeiten. Von 11 bis 15 Uhr können sie Überraschungen für ihre Gärten reparieren oder neu anfertigen. Für diesen kreativen Prozess stehen flexible Werkbänke und Stromversorgung zur Verfügung. Berlin.de berichtet, dass der Eintritt frei ist und Kaffee sowie Tee bereitgestellt werden.

Interessierte sollten allerdings ihr Material und eventuell benötigte Werkzeuge selbst mitbringen, und eine Voranmeldung ist nicht erforderlich. Bei Fragen können sie sich direkt an die Veranstalter wenden, dies geschieht über die E-Mail-Adresse hanno.koloska@ba-fk.berlin.de.

Bedeutung der Gemeinschaftsgärten

Gemeinschaftsgärten spielen eine zunehmend wichtige Rolle im städtischen Raum, besonders in Zeiten steigender Urbanisierung. Laut greenthumbpathde.com bieten sie innovative Lösungsansätze für verschiedene urbane Herausforderungen. Diese umfassen nicht nur den Verlust an Biodiversität und den Anstieg klimapolitischer Probleme, sondern auch eine wachsende soziale Isolation in Städten.

Mit der Schaffung von Gemeinschaftsgärten entsteht ein Ort, der das Miteinander unterschiedlicher Bevölkerungsgruppen fördert. Sie verbessern die Lebensqualität und stärken lokale Netzwerke, was besonders in Großstädten von großer Bedeutung ist.

Historische Entwicklung und Projekte

Die Geschichte der Gemeinschaftsgärten reicht bis ins späte 19. Jahrhundert zurück. Wichtige Zeitfenster waren insbesondere die Weltkriege, in denen solche Gärten zur Ernährungssicherung beitrugen. Ab den 1970er Jahren wurden sie immer mehr zu Begegnungsorten und Stätten der ökologischen Bildung. urbanes-gaertnern.at bietet dazu einen umfassenden Überblick und zeigt die Vielfalt der Projekte, die in Deutschland entstanden sind.

  • Prinzessinnengarten, Berlin (2009): Pionierprojekt für mobile Urban-Gardening-Konzepte.
  • Interkultureller Garten, Göttingen (1996): Stärkung des sozialen Zusammenhalts.
  • Ackerhelden, diverse Städte (2013): Förderung nachhaltiger Ernährungsweisen.
  • Bürgergarten, Leipzig (2011): Nutzung ehemaliger Brachflächen für Begegnungsorte.

Diese Projekte belegen nicht nur die Vielzahl an Möglichkeiten, die Gemeinschaftsgärten bieten, sondern verdeutlichen auch deren Beitrag zur sozialen Integration und Wissensvermittlung über nachhaltigen Anbau.