Heute ist der 18.02.2026 und die winterliche Kälte hat Berlin und Brandenburg fest im Griff. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat die amtliche Warnung vor Glätte aufgehoben, dennoch ist Vorsicht geboten. Auf manchen Wegen kann weiterhin Glätte bestehen, was insbesondere für Fußgänger und Radfahrer gefährlich werden könnte. Die Höchsttemperaturen bewegen sich heute zwischen minus zwei und plus ein Grad. Bis zum Mittag wird leichter Schneefall erwartet, mit Schneemengen von bis zu zwei Zentimetern. Im Laufe des Tages soll es dann weitgehend trocken bleiben.
Im BG Unfallkrankenhaus Berlin war die Lage am Mittwoch weitgehend ruhig. Zwar wurden vereinzelt Patienten nach Stürzen auf glatten Wegen eingeliefert, doch die Zahl der Verletzten war geringer als an den Vortagen. Zu den typischen Glätteverletzungen zählen Hand- und Handgelenksbrüche, Kopf- und Gesichtsverletzungen sowie Knöcheltraumen und Platzwunden. Diese Entwicklung könnte darauf hindeuten, dass sich die Menschen besser auf die rutschigen Bedingungen eingestellt haben.
Wetterprognosen für die kommenden Tage
In der Nacht zum Donnerstag wird es niederschlagsfrei sein, jedoch kann überfrierende Nässe Glätte verursachen. Die Tiefstwerte werden zwischen minus fünf und minus elf Grad liegen. Tagsüber sind Sonne zwischen den Wolken und Höchsttemperaturen von minus ein bis plus ein Grad in Aussicht. Für die Nacht zum Freitag wird mit Temperaturen zwischen minus sieben und minus neun Grad gerechnet.
Die Prognosen des DWD verheißen für Freitag viel Sonnenlicht, allerdings könnte es abends zu möglichem Schneefall kommen, mit Höchstwerten zwischen minus ein und plus ein Grad. Diese Wetterlage wird durch Meereskaltluft unter Zwischenhocheinfluss geprägt, wobei Ausläufer eines Tiefs über dem Atlantik auf den Westen und Süden Deutschlands übergreifen.
Schneefall und Glättegefahr
<pHeute Nachmittag sind im Osten und der östlichen Mitte leichter Schneefall sowie ein geringer Neuschneezuwachs zu erwarten. Im Südwesten wird es Niederschläge geben, die bis zum Abend eine Linie vom Saarland bis zum Alpenvorland erreichen, wobei diese in tiefen Lagen schnell in Regen übergehen. Andernorts sind 1 bis 5 cm Neuschnee zu erwarten, im Schwarzwald sogar bis zu 10 cm. In der Nacht zum Donnerstag breiten sich die Niederschläge bis zur Linie Münsterland/Nordhessen/Nord- und Ostbayern aus, mit Neuschneemengen von 1 bis 5 cm in tiefen Lagen und bis zu 15 cm in Staulagen der westlichen und zentralen Mittelgebirge.
Die Glättegefahr bleibt auch tagsüber bestehen, insbesondere im Bergland und bei Dauerfrost im Norden und Osten. In der Nacht zum Donnerstag könnte es im Südwesten und äußersten Süden zu einem Übergang in Regen kommen, was örtlich Glatteis durch gefrierenden Regen zur Folge haben könnte. Ein leichter Wind wird in der Nacht zum Donnerstag und am Donnerstag auffrischen, mit Böen im Bergland von bis zu 55 km/h und in exponierten Lagen sogar Sturmböen zwischen 65 und 75 km/h. An der niedersächsischen Nordseeküste und auf Helgoland wird ebenfalls ein auffrischender Wind mit stürmischen Böen erwartet.
Frostwarnungen und Ausblick
Heute tagsüber herrscht im Norden und Osten sowie in den meisten Mittelgebirgen Dauerfrost von -3 bis 0 Grad. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es in tiefen Lagen des Westens und Südwestens frostfrei, während andernorts leichter bis mäßiger Frost zu erwarten ist, im äußersten Norden sogar bis minus 12 Grad. Am Donnerstag wird in vielen Regionen gebietsweise leichter Dauerfrost im Norden und Nordosten erwartet.
Die nächste Wetteraktualisierung wird spätestens am Mittwoch, den 18.02.2026, um 21:00 Uhr erfolgen. Für weitere Informationen und detaillierte Wetterwarnungen empfiehlt sich ein Blick auf die Seiten des Deutschen Wetterdienstes.