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Heute ist der 5.02.2026 und der Winter hat Deutschland fest im Griff. Besonders in Berlin und anderen Regionen im Nordosten des Landes sorgt Neuschnee und Glatteis für erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen. Laut einem Bericht von n-tv warnte Meteorologe Oliver Klein vor Glatteis, das vor allem in Sachsen, Brandenburg und Berlin zu erwarten ist. Die Berliner U-Bahnlinien U2 und U3 sind teils unterbrochen, die S-Bahn hat mit Weichenstörungen zu kämpfen und viele Straßen sind ungeräumt. Hier sind seit 3 Uhr morgens rund 2300 Kräfte des Winterdienstes der Berliner Stadtreinigung (BSR) im Einsatz.

Am Flughafen BER fallen alle Starts aus, und auch die Landungen sind von Verspätungen betroffen. Die Enteisung der Flugzeuge gestaltet sich aufgrund der Eisbildung als schwierig. In Ostsachsen sind bereits über 30 Unfälle aufgrund von Glätte gemeldet worden, glücklicherweise jedoch ohne Verletzte. Der Landkreis Bautzen hat den kompletten Busverkehr in Hoyerswerda und Umgebung eingestellt. Die Menschen werden eindringlich aufgefordert, vorsichtig zu sein und Aufenthalte im Freien sowie Autofahrten zu vermeiden.

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Wetterlage und ihre Auswirkungen

Die Wetterlage ist aktuell geprägt durch einen Hochdruck über Nord- und Osteuropa, der kalte Luft aus Ost- und Norddeutschland mit sich bringt. Diese trifft auf milde und feuchte Luft in der Höhe, was die Glatteisgefahr verstärkt. In Niedersachsen wird für den Morgen Neuschnee erwartet, während tagsüber auch Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern betroffen sein werden. Die Temperaturen im Osten und Nordosten bewegen sich zwischen -2 und 0 Grad, im Rest des Landes zwischen 0 und 11 Grad.

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Im Westen und Nordwesten Deutschlands sind die Auswirkungen des Schneefalls ebenfalls spürbar. Laut einem Bericht von ZDF kam es in Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland zu zahlreich Unfällen und Verkehrsbehinderungen. Schulen in Bremen und großen Teilen Niedersachsens bleiben geschlossen, während in Hessen viele Lkw im Schnee stecken bleiben und die B49 voll gesperrt ist. Auf den Autobahnen A5 und A7 ist mit Staus durch festgefahrene Lkw zu rechnen.

Ausblick auf die kommenden Tage

Die Wetterlage wird sich in den kommenden Tagen weiter zuspitzen. Nachmittags und abends ist im Nordosten ein Übergang zu gefrierendem Regen möglich, was örtlich als Unwetter eingestuft werden könnte. Diese Entwicklung, die durch kalte Festlandsluft und mildere Meeresluft geprägt ist, könnte bis zum Wochenende zu einer Milderung der Luftmassen führen. Dennoch bleibt die Glättegefahr bestehen, insbesondere im Osten, wo vormittags gefrierender Regen erwartet wird.

Insgesamt bleibt die Situation angespannt. Die Menschen sind gut beraten, sich auf glatte Straßen einzustellen und vorsichtig zu sein. Die winterlichen Bedingungen haben bereits zu zahlreichen Unfällen und Staus geführt, auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn sind Verspätungen und Ausfälle zu verzeichnen. Ein Blick auf die Straßen und die Wettervorhersagen zeigt, dass der Winter uns noch eine Weile begleiten wird. Die nächsten Aktualisierungen sind für den heutigen Tag um 11:00 Uhr geplant, um die Bürger über die Entwicklungen auf dem Laufenden zu halten.