Heute, am 6. Februar 2026, erleben wir in Berlin und Brandenburg einen Winter, der so kalt ist, wie wir ihn seit 16 Jahren nicht mehr erlebt haben. Die extremen Wetterbedingungen, die uns Frost, Glatteis und Eisregen bescheren, haben bereits zu erheblichen Störungen im Alltag geführt. Autos rutschten auf ungeräumten Hauptverkehrsstraßen und landeten im Graben, was die Verkehrssituation dramatisch verschärft hat. Auch der Flugverkehr am Flughafen BER war betroffen: Alle Starts am Morgen mussten abgesagt werden, und die Rettungsstellen in den Berliner Krankenhäusern sind stark ausgelastet, da Chirurgen rund um die Uhr Glätte-Verletzte versorgen müssen. Die Räumdienste sind im Dauereinsatz, um die Straßen wieder sicher zu machen. Diese Informationen stammen unter anderem von der ARD Mediathek.
Die Situation wird durch die aktuellen Wetterprognosen nicht einfacher. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) meldet für die kommenden Tage eine Fortsetzung der eisigen Bedingungen. Der Himmel wird stark bewölkt sein, und es sind Temperaturen zwischen -4 und -9 Grad zu erwarten. In der Nacht zum Donnerstag könnten gefrierender Regen und unwetterartiges Glatteis das Bild weiter verschärfen. Die Wetterwarnstufe 1 ist bereits aktiviert. Der Januar 2023 verzeichnete ein Monatsmittel von -1,8 Grad, was diesen Winter zum kältesten seit 2010 macht, wie die Berliner Zeitung berichtet.
Wintertief „Leonie“ und seine Folgen
Das Wetterchaos wird zusätzlich von dem Wintertief „Leonie“ ausgelöst, das in Teilen Deutschlands für winterliche Bedingungen sorgt. Laut dem DWD wird die Wetterlage sich zwar beruhigen, die Glättegefahr bleibt jedoch bestehen. In den nächsten Tagen ist ein Mix aus Regen und Schnee zu erwarten, was die Situation nicht einfacher macht. Es gibt bereits Einschränkungen im Fernverkehr der Deutschen Bahn, da Strecken wie die zwischen Berlin und Stralsund zeitweise eingestellt wurden. Auch der Straßenbahnverkehr in Berlin ist aufgrund vereister Oberleitungen zum Stillstand gekommen, und rund 40 Trams steckten fest. Die Tagesschau berichtet von hunderten Unfällen auf glatten Straßen, die überwiegend zu Blechschäden führten.
In dieser herausfordernden Zeit ist es besonders wichtig, auf die Sicherheit zu achten, insbesondere für Menschen, die im Freien arbeiten oder unterwegs sind. Die Wetterwarnungen und die anhaltende Glätte stellen eine echte Gefahr dar. Daher ist es ratsam, bei der Planung von Fahrten und Aktivitäten besonders vorsichtig zu sein und gegebenenfalls auf öffentliche Verkehrsmittel oder sichere Alternativen auszuweichen.