Am letzten Schultag vor den Winterferien, dem 3. Februar 2026, ereignete sich ein besorgniserregender Vandalismus-Vorfall an der Renée-Sintenis-Grundschule in Frohnau. Unbekannte Täter verstopften Waschbecken und drehten die Wasserhähne auf, was zu einem erheblichen Wasserschaden im Schulgebäude führte. Das Wasser drang in mehrere Bereiche ein und beschädigte teilweise die Einrichtung der Schule. Die Situation wurde vom Bezirksamt Reinickendorf schnell als Vandalismus eingestuft, was die Verantwortlichen zu sofortigen Maßnahmen bewegte.
Bezirksstadtrat Harald Muschner von der CDU informierte sich vor Ort über die Auswirkungen des Vorfalls. Er kündigte an, dass schnelle Reparaturen vorgenommen werden und Konsequenzen für die Täter folgen werden. Aktuell hat das Bezirksamt bereits die Schadensaufnahme eingeleitet und betroffene Räume gesichert. Es wird auch geprüft, ob für die Schule Anpassungen im Betriebsablauf notwendig sind. In diesem Zusammenhang appelliert das Bezirksamt an mögliche Zeugen, Hinweise an die Polizei weiterzugeben.
Reaktionen und Maßnahmen
Die Schulleitung und das Bezirksamt arbeiten eng zusammen, um die Folgen des Vorfalls zu bewältigen. Muschner betonte, dass Präventionsmaßnahmen gegen Vandalismus gemeinsam mit der Schulaufsicht entwickelt werden sollen. Es ist wichtig, zusätzliche Sicherheitsvorkehrungen zu schaffen, um zukünftige Vorfälle dieser Art zu verhindern. Studien zeigen, dass Schulvandalismus eine große Herausforderung darstellt, die nicht nur finanzielle, sondern auch emotionale Auswirkungen auf die Schulgemeinschaft hat. Ein ganzheitlicher Ansatz ist notwendig, um Vandalismus in Schulen einzudämmen, wie auch das-macht-schule.net berichtet.
Der Vorfall an der Renée-Sintenis-Grundschule zeichnet ein bedenkliches Bild der Sicherheitslage an Schulen und wirft Fragen auf, wie langfristige Lösungen aussehen könnten. Um nachhaltig für eine sichere Lernumgebung zu sorgen, sind sowohl präventive als auch reaktive Maßnahmen unabdingbar.