
In der Fußball-Bundesliga bleibt der 1. FC Union Berlin auf der Suche nach dem ersten Auswärtssieg in Wolfsburg erfolglos, nachdem sie erneut mit 0:1 gegen den VfL Wolfsburg verloren. Die Partie, die am 23. November 2024 stattfand, wurde von einer Vielzahl von negativen Eindrücken überschattet, darunter eine schwerwiegende Verletzung und Ausschreitungen zwischen Fans und Polizei. Trainer Bo Svensson war sichtlich frustriert über die Schwächen seines Teams, das es in den ersten zehn Spielen lediglich auf neun Tore brachte.
Schockmoment für Union Berlin
Besonders schmerzhaft für die Berliner war die Verletzung von Innenverteidiger Diogo Leite. Der 25-Jährige musste bereits in der neunten Minute mit einer Fußverletzung ausgewechselt werden und hinterließ eine Lücke in der Abwehr. Svensson äußerte sich besorgt über die Situation und stellte klar, dass die Einsatzbereitschaft von Leite nun schmerzabhängig sei. Er hoffte jedoch, dass Leite möglicherweise schon am kommenden Wochenende kontra Meister Bayer Leverkusen auf dem Feld stehen könnte. Auch Aljoscha Kemlein, ein vielversprechendes Talent, könnte für den Kader in Betracht gezogen werden, da keine schwerwiegenden Verletzungen festgestellt wurden, wie Berlin Live berichtet.
Die Niederlage in Wolfsburg, die nun die sechste in Folge für Union Berlin darstellt, bringt zusätzliche Probleme mit sich. Trotz einer soliden zweiten Halbzeit, in der das Team mehr Druck ausübte, reichte es nicht, um die defensive Stabilität von Wolfsburg zu durchbrechen. Ridle Baku erzielte in der 70. Minute das einzige Tor des Spiels, während Union Berlin trotz mehrerer Ansätze in der Offensive nicht in der Lage war, die Chancen zu nutzen. Die Unruhe unter den Fans, die in Auseinandersetzungen mit der Polizei kulminierte, steht ebenfalls in starkem Kontrast zu den sportlichen Herausforderungen des Teams, wie Moz.de schildert.