Am 10. Februar 2026 ist es wieder soweit: Der Plakatwettbewerb für Kinder in Berlin geht in die 12. Runde! Unter dem Motto „Gemeinsam Wertstoffe retten – so gestalten wir die Zukunft!“ sind Berliner Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren eingeladen, ihre kreativen Ideen zum Thema Abfall und Ressourcen zu Papier zu bringen. Der Wettbewerb, der seit 2015 von der Initiative wirBERLIN durchgeführt wird, hat bereits über 13.000 Plakate hervorgebracht, die die kreativen Visionen der jungen Künstler zeigen. Die zentrale Frage lautet: Wie sieht ein Alltag aus, in dem Abfall eine wertvolle Ressource ist? Anne Sebald, die Projektleiterin des Wettbewerbs, betont die Wichtigkeit eines verantwortungsvollen Umgangs mit Ressourcen und weist auf die Problematik von achtlos weggeworfenen Verpackungen hin.

Beate Ernst, die Schirmherrin des Wettbewerbs, hebt hervor, dass die Plakate der Kinder nicht nur ein kreatives Ausdrucksmittel sind, sondern auch Erwachsene zum Umdenken anregen können. In diesem Jahr ist ALBA Berlin offizieller inhaltlicher Themenpartner des Wettbewerbs. Dr. Christoph Franzke von ALBA Berlin unterstreicht die Bedeutung der Getrenntsammlung für das Recycling. Das Gewinner-Plakat wird im Sommer 2026 berlinweit auf Plakatflächen präsentiert, und auch viele weitere Plakate werden in Ausstellungen im Stadtgebiet zu sehen sein. Es gibt Preise zu gewinnen, und die Unterstützung durch Partner wie Wall GmbH, BSR, BBBank, Berliner Morgenpost, Radio Paradiso und Zoo Berlin zeigt das breite Interesse an diesem wichtigen Thema.

Kreatives Engagement im Landkreis Augsburg

Ein ähnliches Engagement für den Umweltschutz zeigt der Abfallwirtschaftsbetrieb des Landkreises Augsburg (AWB) mit seinem Mal- und Bastelwettbewerb für die ersten beiden Klassen der Grund- und Förderschulen im Landkreis. Unter dem Motto „Der Kasperl macht die Welt sauber“ sollen die Schüler für einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt und Themen wie Abfallvermeidung und Recycling sensibilisiert werden. Jede Klasse hat die Möglichkeit, eine Collage im Format DIN A3 bis DIN A1 zu gestalten, die in verschiedenen Umgebungen wie Wertstoffhöfen, Parks oder Schulen erstellt werden kann. Der Einsendeschluss für die Collagen ist der 21. November 2025, und die schönsten Einsendungen gewinnen eine Aufführung in der Augsburger Puppenkiste mit einer kostenlosen Busfahrt zur Vorstellung.

Die Aufführungen finden am 25. und 26. Februar 2026 statt und zeigen, wie Kinder kreativ zur Lösung von Umweltproblemen beitragen können. Bei Fragen zur Teilnahme können Interessierte den AWB unter der Telefonnummer 0821/3102-3211 kontaktieren. Solche Initiativen sind essenziell, um das Bewusstsein der jüngeren Generation für nachhaltige Praktiken zu schärfen und sie aktiv in den Umweltschutz einzubinden.

Bildung für eine saubere Zukunft

Ein weiteres spannendes Projekt in diesem Kontext ist das „Recycling Roadies“-Programm, das Schulen dabei unterstützt, sich mit Themen rund um Umweltschutz und Recycling auseinanderzusetzen. Der Projektablauf ist in vier Teile gegliedert: Zunächst befreien Schüler*innen einen festgelegten Bereich von Plastik- und anderem Müll (CleanUp). Im Anschluss lernen sie in einer Recyclingwerkstatt, wie man den gesammelten Müll sortiert, wäscht, schreddert und schmelzt, um daraus neue Produkte zu schaffen. In diesem Fall stellen Jugendliche beispielsweise eine neue Designerlampe her. Der theoretische Teil umfasst vielfältige, fächerübergreifende Aufgabenstellungen, während die Abschlussausstellung den Multiplikatoreffekt der Projektarbeit verdeutlicht, indem die entstandenen Produkte präsentiert werden.

Diese Projekte zeigen eindrucksvoll, wie wichtig es ist, Kinder und Jugendliche frühzeitig für den verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen zu sensibilisieren. Durch kreative Ansätze und praktische Erfahrungen lernen sie nicht nur, wie sie aktiv zur Verbesserung ihrer Umwelt beitragen können, sondern auch, dass ihre Ideen und Handlungen einen Unterschied machen können. Weitere Informationen zu diesen Initiativen finden Sie unter diesem Link, hier und hier.