Am 19. März 2025 fand in der Tempelhofer ufaFabrik die Berufsmesse „Female and Work“ statt, die in diesem Jahr bereits die 9. Auflage erlebte. Diese Veranstaltung, die im Rahmen des Berliner Frauenmärz durchgeführt wurde, wurde von den Jobcentern in Berlin Neukölln, Tempelhof-Schöneberg, Treptow-Köpenick, Steglitz-Zehlendorf sowie der Agentur für Arbeit Berlin Süd organisiert. Das Ziel der Messe ist es, Frauen aktiv mit ihrer Zukunft zu beschäftigen und sie bei der beruflichen Integration sowie Weiterbildung zu unterstützen. Trotz eines Streiks der BVG, der öffentliche Verkehrsmittel stark beeinträchtigte, fanden sich 726 Frauen ein, um die Angebote der über 20 vertretenen Unternehmen aus mehr als neun Branchen zu erkunden, darunter auch die Polizei Berlin und die Berliner Stadtreinigung. Quelle.
Die Messe „Female and Work“ ist ein wichtiger Bestandteil des berlinweiten „Frauenmärz“, der vom 1. bis 31. März 2025 stattfindet und zahlreiche Informations- und Beratungsangebote für Frauen bereitstellt. Elena Zavlaris, Geschäftsführerin des Jobcenters Berlin Tempelhof-Schöneberg, betonte in ihrer Eröffnungsrede die Bedeutung von Chancengleichheit und der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Auch Dr. Dagmar Brendel, Geschäftsführerin des Jobcenters Berlin Neukölln, hob die wertvollen Kompetenzen von Frauen im Haushalt und in der Familie hervor, die im Berufsleben gefragt sind. Andrea Hanuschke, Geschäftsführerin des Jobcenters Berlin Steglitz-Zehlendorf, machte auf die Notwendigkeit der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen, Jobcentern und Frauen aufmerksam, um die Integration zu fördern. Mario Lehwald, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Berlin Süd, bezeichnete die Messe als einen wichtigen Schritt in Richtung Gleichstellung und Chancengleichheit.
Ein starkes Zeichen für Chancengleichheit
Insgesamt nahmen bei der diesjährigen Messe 1.180 Frauen teil, die sich über die vielfältigen beruflichen Möglichkeiten informierten. Über 15 Unternehmen waren anwesend, darunter auch das Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikum, KoRo, Deichmann, Berlin Recycling, Burgermeister und die BSR (Berliner Stadtreinigungsbetriebe). Diese große Vielfalt an vertretenen Firmen zeigt, dass es eine ernsthafte Absicht gibt, Frauen in verschiedenen Branchen eine Stimme zu geben und ihre Talente zu fördern. Quelle.
Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: In den Bezirken Neukölln, Tempelhof-Schöneberg und Steglitz-Zehlendorf waren im Januar 2025 insgesamt 25.713 Frauen arbeitslos. Die „Female and Work“-Messe zielt darauf ab, diese Zahl zu verringern und Frauen in ihrer beruflichen Laufbahn zu unterstützen. Der Austausch zwischen den verschiedenen Akteuren ist entscheidend, um die Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt zu verbessern und ihnen die Unterstützung zu bieten, die sie benötigen.
Die Initiative „Female and Work“ ist nicht nur eine Plattform für Informationen, sondern auch ein starkes Zeichen für Chancengleichheit und die Förderung von Frauen in der Arbeitswelt. In einer Zeit, in der Gleichstellung ein zentrales Thema ist, bietet diese Messe Frauen die Möglichkeit, ihre Zukunft aktiv zu gestalten und sich in den unterschiedlichsten Berufsfeldern zu orientieren.


