Am 18. Februar 2026 besuchte der Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann das Unternehmen „Dentinox Gesellschaft für pharmazeutische Präparate Lenk & Schuppan KG“ in Marienfelde. Bei diesem Treffen waren der Geschäftsführer Marco Künzel und Philipp Piesnack, Head of Operations, seine Gesprächspartner. Ziel des Austauschs waren aktuelle Herausforderungen, die das Unternehmen betrifft, sowie die Gestaltung der lokalen Wertschöpfung am Standort. Besonders in Zeiten, in denen Nachhaltigkeitsinitiativen und die Ausgestaltung der Vertriebswege von großer Bedeutung sind, hob Oltmann die Wichtigkeit des Dialogs zwischen Wirtschaft und Verwaltung hervor. Er plant, solche Unternehmensbesuche fortzusetzen, um die Anliegen der Firmen direkt zu erfahren und zu unterstützen.

Dentinox hat eine beeindruckende Geschichte, die bis ins frühe 20. Jahrhundert zurückreicht. Der Apotheker Norbert von Wolski entwickelte um 1900 die erste Dentinox-Lösung, und das Unternehmen hat sich seitdem international etabliert. Es ist bekannt für seine Zahn- und Körperpflegeprodukte im Bereich der Mutter-Kind-Gesundheit, und das Produktportfolio umfasst Cremes, Zahnpasten sowie pharmazeutische Produkte, die im Einzelhandel erhältlich sind (Quelle).

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Der Fachkräftemangel im Kontext der Unternehmensentwicklung

Ein zentrales Thema, das auch Dentinox betrifft, ist der Fachkräftemangel. Laut der Mittelfristprognose des Fachkräftemonitorings, das für das Bundesministerium für Arbeit und Soziales durchgeführt wird, wird bis 2029 mit einem Fehlen von rund 530.000 Fachkräften gerechnet. Der Arbeitsmarkt wird als Engpass betrachtet, und es wird empfohlen, mehr Personen für den Arbeitsmarkt zu aktivieren. Insbesondere eine erhöhte Erwerbsbeteiligung von Frauen und Nicht-Deutschen könnte langfristig positive Auswirkungen auf das Arbeitskräfteangebot haben (Quelle).

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Die Situation wird durch den demografischen Wandel zusätzlich verschärft, da die Zahl der Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland sinkt. Fachkräfteengpässe könnten militärische und Bauprojekte verzögern, was eine Herausforderung für Unternehmen darstellt. In diesem Kontext ist Weiterbildung notwendig, um Mismatch zwischen Qualifikationen und Anforderungen zu vermeiden. Die Prognose identifiziert Fokusberufe mit potenziellen Engpässen oder Überhängen in den kommenden fünf Jahren und zeigt, dass insbesondere im Gesundheitswesen die Nachfrage hoch bleibt (Quelle).

Der Gesundheitssektor im Fokus

Im Gesundheitswesen sind derzeit 47.436 Stellen unbesetzt, was die Branche am stärksten vom Fachkräftemangel betroffen macht. Engpässe bestehen insbesondere bei Physiotherapeuten, zahnmedizinischen Fachangestellten und in der Gesundheits- und Krankenpflege. Dies wird durch eine alternde Bevölkerung noch verschärft, die den Bedarf an Gesundheitsdienstleistungen erhöht. Fehlende Pflegeangebote und Kinderbetreuungsmöglichkeiten verstärken die Fachkräfteengpässe in anderen Berufen. Auch wenn die Zahl offener Stellen im Jahresdurchschnitt 2023/2024 bei knapp 1,3 Millionen liegt, zeigt sich, dass die Herausforderungen im Arbeitsmarkt weiterhin groß sind (Quelle).

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Dialog zwischen Unternehmen wie Dentinox und der Verwaltung von zentraler Bedeutung ist, um die Herausforderungen des Fachkräftemangels und der lokalen Wertschöpfung anzugehen. Die anhaltenden Bemühungen zur Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen sind essenziell, um den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden und die Zukunft des Unternehmens sowie der Region Tempelhof-Schöneberg nachhaltig zu gestalten.