Am 20. März 2026 beginnen die Bauarbeiten für die Umgestaltung des Platzes der Luftbrücke in Berlin. Dieses Vorzeigeprojekt zielt darauf ab, einen stark verkehrsgeprägten Raum in einen lebenswerten, klimaresilienten Stadtraum zu transformieren. Die Initiative wird von der Senatorin Ute Bonde, Staatssekretär Andreas Kraus, Bezirksstadträtin Dr. Saskia Ellenbeck und Christoph Schmidt von der Grün Berlin Stiftung offiziell gestartet. Die Neugestaltung folgt einem partizipativen Konzept, das in enger Zusammenarbeit mit Bürgern, Gewerbetreibenden sowie den Bezirk- und Senatsverwaltungen entwickelt wurde. Ziel ist es, die Aufenthaltsqualität, Mobilität und Klimaresilienz in diesem urbanen Raum zu erhöhen.
Die Umgestaltung umfasst eine Verschmälerung der Manfred-von-Richthofen-Straße auf 10,50 Meter, während die Gehwege auf rund 10,50 Meter verbreitert werden. Um die Sicherheit und Aufenthaltsqualität zu steigern, werden neue Fahrradschutzstreifen, barrierefreie Zugänge und zusätzliche Sitzgelegenheiten geschaffen. Zudem sind drei Ladezonen und 70 Kurzzeitparkplätze vorgesehen, um den Lieferverkehr effizient zu organisieren. Rund 200 neue Fahrradständer werden ebenfalls installiert, was die Abstellmöglichkeiten für Radfahrer erheblich verbessert.
Grünflächen für ein besseres Mikroklima
Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Schaffung neuer Aufenthaltsbereiche. So wird eine lebendige Piazza am U-Bahnhof sowie ein ruhiger Quartiersplatz entstehen, die mit Bäumen, Pflanzflächen und einem innovativen Regenwassermanagement ausgestattet sind. Ein Brunnen, der teils aus Regenwasser gespeist wird, soll zur Kühlung und Starkregenpufferung beitragen. Insgesamt werden rund 1.450 Quadratmeter neue Grünflächen und 23 Bäume zur Verbesserung des Mikroklimas, der Luftqualität und der biologischen Vielfalt angepflanzt.
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6,3 Millionen Euro, von denen etwa 5 Millionen Euro aus dem EU-Förderprogramm BENE 2 stammen. Die Grün Berlin Stiftung fungiert als Bauherrin und arbeitet in Kooperation mit den Berliner Wasserbetrieben, den Berliner Verkehrsbetrieben sowie der Berliner Energie und Wärme. Der erste Abschnitt der Umgestaltung soll Anfang 2028 abgeschlossen sein und umfasst einen Teilbereich von rund 15.000 Quadratmetern, der in fünf Bauabschnitten umgesetzt wird.
Ein Schritt in die Zukunft
Dieses Projekt ist nicht nur ein Baustein der Stadtentwicklung, sondern auch ein wichtiger Schritt in Richtung einer nachhaltigen und klimaresilienten Stadt. Es zeigt, wie durch Bürgerbeteiligung und innovative Konzepte urbaner Raum neu gedacht werden kann. Die Umgestaltung des Platzes der Luftbrücke hat das Potenzial, die Lebensqualität der Anwohner zu verbessern und gleichzeitig einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Mit der Förderung durch das Berliner Programm für Nachhaltige Entwicklung 2 (BENE 2) wird deutlich, dass die Stadt Berlin auf einem guten Weg ist, ein lebenswerteres und nachhaltigeres Umfeld für alle Bürgerinnen und Bürger zu schaffen.
Für weitere Informationen über das Projekt und dessen Fortschritte können Sie die offizielle Pressemitteilung der Grün Berlin Stiftung und die ergänzenden Details auf der Webseite nachlesen.