Heute ist der 9.03.2026. Der Frühling hat in Berlin und Brandenburg mit viel Sonne begonnen. Laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) bleibt das Wetter frühlingshaft und freundlich. Die Temperaturen steigen von frostigen minus 2 Grad am Montagmorgen auf angenehme 15 bis 18 Grad tagsüber. Überwiegend heiter zeigt sich der Himmel, auch wenn vereinzelte Wolken durchziehen. In der Nacht zu Dienstag können sich Nebelfelder bilden, während die Temperaturen knapp unter den Gefrierpunkt sinken. Die Vorhersage für Dienstag und Mittwoch verspricht Höchstwerte von 18 Grad, viel Sonnenschein und örtlich wechselnde Wolken. Zunächst bleibt es trocken, doch in der Nacht auf Donnerstag könnte es zeitweise regnen, wobei die nächtlichen Temperaturen auf 1 bis 6 Grad steigen. Am Freitagmorgen ist kein Regen mehr in Sicht. Für weitere Details zur aktuellen Wetterlage in Berlin und Brandenburg, können Sie die vollständige Information beim Tagesspiegel nachlesen.

Frühling 2023: Ein Rückblick

Der Frühling 2023 war in Deutschland einer der nassesten seit zehn Jahren. Die vorläufige Bilanz des DWD zeigt, dass der Frühling insgesamt leicht zu mild war, jedoch regionale Unterschiede in Temperatur, Niederschlag und Sonnenscheindauer aufwies. Besonders bemerkenswert ist der März 2023, in dem der Niederschlag so hoch war wie zuletzt vor 22 Jahren. Der April 2023 erwies sich als der verregnetste seit 15 Jahren, während im Mai im Nordosten Deutschlands deutliche Trockenheit herrschte.

Im Durchschnitt fielen rund 200 Liter Niederschlag pro Quadratmeter in den drei Frühlingsmonaten, was einem Anstieg von etwa 8% im Vergleich zum Zeitraum von 1961 bis 1990 und 17% im Vergleich zu 1991 bis 2020 entspricht. Die Sonnenscheindauer betrug im Frühling 575 Stunden, was über dem langjährigen Durchschnitt von 507 Stunden liegt. Dabei gab es im Ostseeumfeld Spitzenwerte mit 600 bis 700 Sonnenstunden. Für mehr Informationen zu dieser Bilanz können Sie die Quelle bei der SWP einsehen.

Regionale Wettervergleiche

Berlin war im Frühling 2023 das zweitwärmste Bundesland mit einer Durchschnittstemperatur von 9,5 Grad Celsius, was 0,8 Grad über dem langjährigen Durchschnitt von 1961 bis 1990 liegt. Im Vergleich dazu verzeichnete Brandenburg eine Durchschnittstemperatur von 8,9 Grad Celsius und Mecklenburg-Vorpommern lag bei 8,1 Grad Celsius. Das niederschlagsreichste Bundesland war Nordrhein-Westfalen mit 255 Litern pro Quadratmeter, gefolgt von Baden-Württemberg mit 247 Litern. Im Gegensatz dazu war Mecklenburg-Vorpommern das trockenste Gebiet mit nur 100 Litern pro Quadratmeter.

Die meisten Sonnenstunden im Frühjahr 2023 wurden in Hamburg mit 540 Stunden gemessen, während Baden-Württemberg mit 455 Stunden die wenigsten Sonnenstunden verzeichnete.

Insgesamt zeigt sich, dass der Frühling nicht nur von Wetterkapriolen geprägt war, sondern auch von regionalen Unterschieden, die sich in Temperatur und Niederschlag deutlich niederschlugen. Diese Entwicklungen bieten spannende Einblicke in die klimatischen Veränderungen, die auch in Zukunft eine Rolle spielen werden.