Am 26. Februar 2026 wurde in Tempelhof-Schöneberg eine neue Typensporthalle eröffnet, die nicht nur architektonisch überzeugt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Infrastruktur in der Region leistet. Bezirksstadtrat Tobias Dollase (parteilos, für die CDU) äußerte seine Freude über die Fertigstellung dieser Halle, die dringend benötigte Hallenkapazitäten für benachbarte Schulen sowie den Vereinssport schaffen soll. Er dankte allen Beteiligten im Bezirk und Senat für die gelungene Zusammenarbeit bei diesem Bauvorhaben. Die Halle ist die erste 3-Feld-Typensporthalle mit Galerie im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive, einem Programm, das darauf abzielt, die Schul- und Sportinfrastruktur in Berlin nachhaltig zu verbessern.

Prof. Petra Kahlfeldt, Senatsbaudirektorin, betonte die architektonische Qualität dieser neuen Halle und hob hervor, dass sie das Konzept des kompakten seriellen Bauens verkörpert. Dank eines hohen Vorfertigungsgrads und der Modulbauweise konnte die Halle schnell und nachhaltig errichtet werden. Dr. Torsten Kühne, Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, ergänzte, dass moderne Sporthallen wie diese essenziell für die Berliner Schulbauoffensive sind, da sie optimale Bedingungen für den Sportunterricht und gemeinsames Training bieten.

Moderne Bauweise und Nachhaltigkeit

Die innovative Bauweise der Typensporthalle zeigt sich nicht nur in ihrer Funktionalität, sondern auch in der eingesetzten Materialität. Im Rahmen der Schulbauoffensive entstehen in Berlin insgesamt neun Dreifeldsporthallen, die in modularer, ökologischer Holzbauweise errichtet werden. Der Entwurf dieser Hallen ermöglicht eine schnelle Implementierung an verschiedenen Standorten, wodurch die Senatsverwaltung den wachsenden Anforderungen an die Infrastruktur gerecht werden kann. Wesentliche Bauteile werden werkseitig vorgefertigt und just-in-time geliefert, was zu kurzen Bauphasen führt und Finanz- sowie Zeitressourcen spart.

Das verwendete Holz stammt aus PEFC-zertifizierten Forstbetrieben im österreichischen Wechselgebiet, was die Nachhaltigkeit des Projekts unterstreicht. Tragwerkselemente aus Brettschichtholz schaffen eine angenehme Atmosphäre in der Halle. Zudem sorgt die Holz-Alu-PR-Fassade mit ihrer fein gegliederten, vertikalen Struktur für eine harmonische Integration in die Umgebung. Translucente Dreifachverglasung gewährleistet eine gleichmäßige, blendfreie Ausleuchtung des Halleninneren, die sowohl für den Sportunterricht als auch für die Nutzung durch Vereine außerhalb der Unterrichtszeiten von Bedeutung ist.

Inklusive Planung und multifunktionale Nutzung

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Typensporthalle ist die inklusive Bauplanung, die eine gleichberechtigte Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler am Sport ermöglicht. Zusätzlich bietet die Halle Raum für Sporttheorie und Taktikschulungen, was ihre multifunktionale Nutzung unterstreicht. Bisher wurden in Berlin insgesamt 24 Typensporthallen fertiggestellt, die alle barrierefrei und wettkampftauglich sind.

Die HOWOGE, eine der größten kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin, spielt eine entscheidende Rolle in der Umsetzung dieser Projekte. Mit ihrer wirtschaftlichen Stärke und langjährigen Expertise als Bauherrin beschleunigt die HOWOGE die Planungs- und Bauprozesse und übernimmt Aufgaben, die sich sonst verzögern und verteuern würden. Externe Planungsbüros sind als Generalplaner für die Architektur verantwortlich und werden über angepasste Wettbewerbsverfahren gebunden. So wird sichergestellt, dass die neuen Sporthallen nicht nur funktional, sondern auch ästhetisch ansprechend sind.

Die Eröffnung der Typensporthalle K in Tempelhof-Schöneberg ist ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um die Berliner Schulbauoffensive voranzutreiben und die Lebensqualität für die Bürgerinnen und Bürger zu steigern. Für weitere Informationen zu diesem Projekt und anderen Initiativen im Rahmen der Schulbauoffensive besuchen Sie bitte die offizielle Pressemitteilung und die Projektseite der Architekten.