Heute ist der 12.03.2026 und der Bezirk Tempelhof-Schöneberg zeigt einmal mehr, wie stark er in der Geflüchtetenarbeit ist. Bei einer feierlichen Veranstaltung wurden ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gewürdigt, die in verschiedenen Einrichtungen unermüdlich für das Wohl geflüchteter Menschen arbeiten. Bezirksbürgermeister Jörn Oltmann hob die Bedeutung dieses Engagements hervor und dankte den Geehrten für ihren wertvollen Einsatz.
Die Auszeichnungen gingen an engagierte Mitglieder aus Einrichtungen wie dem Übergangswohnheim Trachenbergring, dem Jugendtreff Tik e. V., LaruHelpsUkraine e. V., der Gemeinschaftsunterkunft Kirchhainer Damm, Schöneberg Hilft e. V. sowie der Unterkunft am Flughafen Tempelhof am Columbiadamm. Die Bandbreite der Unterstützung reicht von Werkstatt- und Gartenarbeit über Bildungs- und Freizeitangebote bis hin zur Begleitung von Familien sowie der Unterstützung bei behördlichen Angelegenheiten. Besonders bemerkenswert ist, dass auch geflüchtete Menschen selbst aktiv im Ehrenamt mitwirken und somit zur Integration und zum sozialen Miteinander im Bezirk beitragen. Diese Würdigung ist Teil der langjährigen Praxis des Bezirks, freiwilliges Engagement sichtbar zu machen und zu fördern, wie im Pressebericht nachzulesen ist.
Engagement von Schöneberg hilft e.V.
Ein besonders aktiver Akteur in diesem Bereich ist der gemeinnützige Verein Schöneberg hilft e.V., der geflüchtete und sozial benachteiligte Menschen unterstützt. Neben praktischer Unterstützung widmet sich der Verein auch der politischen Arbeit für die Rechte von Geflüchteten. Im Interkulturellen Haus in der Geßlerstraße 11, 10827 Berlin, bietet der Infopoint jeden Montag von 12:00 bis 17:00 Uhr Beratung an. Hier stehen Sprachmittler*innen für Ukrainisch, Russisch und Englisch zur Verfügung, und andere Sprachen sind auf Anfrage möglich.
Ein weiteres wichtiges Projekt des Vereins sind die seit Mai 2022 angebotenen Lerngruppen für ukrainische Kinder und Jugendliche im Campus Schöneberger Linse. Diese Gruppen richten sich gezielt an Kinder, die keinen Platz in einer Willkommensklasse finden konnten. Ukrainische Lehrkräfte unterrichten täglich zwei Stunden auf Ukrainisch und ergänzen den Unterricht mit Deutsch-, Sport- und Musikangeboten sowie Ausflügen. Das Projekt „Infopoint für geflüchtete Menschen aus Tempelhof-Schöneberg“ wird zudem aus Mitteln des bezirklichen Integrationsfonds gefördert, was die wichtige Rolle der Bezirksverwaltung in der Unterstützung dieser Initiativen unterstreicht.
Fazit und Ausblick
Die Würdigung der Ehrenamtlichen und das Engagement von Organisationen wie Schöneberg hilft e.V. zeigen, wie wichtig ehrenamtliche Tätigkeiten für das soziale Gefüge eines Bezirks sind. In Zeiten, in denen viele geflüchtete Menschen auf Unterstützung angewiesen sind, ist es umso entscheidender, dass sich die Gemeinschaft zusammenfindet und Hilfe leistet. Die Unterstützung und Integration von geflüchteten Menschen ist nicht nur eine gesellschaftliche Pflicht, sondern bereichert auch das Leben aller Beteiligten. Durch die Vernetzung von Initiativen und die Bereitstellung von Ressourcen wird der Weg für ein harmonisches Miteinander geebnet, was für die Zukunft des Bezirks Tempelhof-Schöneberg von großer Bedeutung ist.