Im Jahr 2025 wurde Tempelhof-Schöneberg zum Geburtszentrum Berlins, indem der Bezirk die meisten Neugeborenen verzeichnete. Mit insgesamt 6.023 Geburten führt er die Statistik an, gefolgt vom Bezirk Mitte, der mit 4.810 Geburten den zweiten Platz belegt. Im Gegensatz dazu hatte Reinickendorf die wenigsten Geburten – nur 711 Kinder erblickten dort das Licht der Welt. Diese Zahlen verdeutlichen die demografischen Entwicklungen, die sich in der Hauptstadt abzeichnen, und sind Teil der umfassenden Geburtenstatistik, die für politische und wirtschaftliche Entscheidungen von Bedeutung ist. Für weitere Informationen zu den Geburten in Berlin kann die vollständige Quelle hier eingesehen werden.
Die geburtenstärkste Klinik in Berlin ist die Klinik für Geburtshilfe am St. Joseph Krankenhaus in Tempelhof, wo 4.119 Neugeborene zur Welt kamen. Auch in der Klinik für Geburtsmedizin des Vivantes Auguste-Viktoria-Klinikums in Schöneberg wurden mit 1.636 Geburten zahlreiche Kinder geboren. In vielen Bezirken, einschließlich Charlottenburg-Wilmersdorf, werden interessante Trends bei Mehrlingsgeburten beobachtet. Hier wurden wöchentlich zwischen einem und zwei Zwillingspaaren geboren, und sogar eine Drillingsgeburt konnte verzeichnet werden. In Spandau gab es zusätzlich 47 Zwillingspaare.
Namensvielfalt und Geschlechterverteilung
Ein weiterer spannender Aspekt der Geburtenstatistik ist die Geschlechterverteilung. In fast allen Bezirken wurden etwas mehr Jungen als Mädchen geboren. Die beliebtesten Jungennamen in der Hauptstadt sind Adam, Noah und Emil, während Mila, Emilia und Mia die Favoriten unter den Mädchennamen sind. Besonders in Marzahn-Hellersdorf wurden acht Mädchen mit dem Namen Mia geboren. In Treptow-Köpenick entschieden sich acht Eltern für den Namen Emma für Mädchen und für Karl bei den Jungen, der ebenfalls sechs Mal vergeben wurde.
Neben den gängigen Namen gibt es auch eine Vielzahl an ungewöhnlichen Namensgebungen. Mädchennamen wie Bella, Coco, Elfie und Enola sowie Jungennamen wie Beckett, Charles und Dexter zeigen die kreative Vielfalt der Berliner Eltern. Diese Trends und Namen spiegeln nicht nur persönliche Vorlieben wider, sondern sind auch Teil des kulturellen Wandels in der Stadt.
Demografische Daten und ihre Bedeutung
Die Daten, die die Geburtenstatistik untermauern, basieren auf der Einwohnerregisterstatistik und umfassen alle in Berlin gemeldeten Personen, unabhängig von ihrer Wohnsitzart. Diese Informationen sind für die Auswertung kleinräumiger demografischer Daten von großer Bedeutung. Abweichungen zu den Zensuszahlen von 2011 und 2022 sowie Fehler im Meldeverhalten können jedoch Einfluss auf die Erhebung haben. Die Grafik zur Einwohnerzahl des Bezirks Tempelhof-Schöneberg, die die Entwicklung über die Jahre zeigt, kann auf der Webseite des Bezirks hier eingesehen werden.
Die natürlichen Bevölkerungsbewegungen in Berlin, die durch Geburtenstatistik, Sterbefallstatistik und Eheschließungen dokumentiert werden, sind für die Stadt von erheblicher Relevanz. Die Erhebungen liefern wichtige Daten für politische und wirtschaftliche Entscheidungen sowie für sozialpolitische Maßnahmen und die Wohnungspolitik. Sie sind eine wertvolle Grundlage für demografische Analysen und Prognosen, die die zukünftige Entwicklung der Stadt betreffen. Eine ausführliche Übersicht der demografischen Analysen findet sich hier.
Insgesamt zeigen die Geburtenstatistiken von 2025 nicht nur die Vitalität der Gesellschaft in Tempelhof-Schöneberg, sondern auch die vielfältigen kulturellen und sozialen Strömungen, die das Leben in Berlin prägen.