Die Paulsenstraße zwischen Grunewaldstraße und Schildhornstraße wird in den kommenden Wochen zu einer verkehrsberuhigten Zone. Wie die Behörde für Steglitz-Zehlendorf berichtet, sind bauliche Maßnahmen und Markierungsarbeiten geplant, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Arbeiten beginnen am 6. Oktober 2025 und sollen bis zum 7. November 2025 abgeschlossen sein. Während dieser Zeit kann es zu Einschränkungen kommen, unter anderem durch eine Vollsperrung der Fahrbahn.

Zu den Maßnahmen gehört der Einbau von Gehwegvorstreckungen und sogenannten „Berliner Kissen“, die dazu dienen, die Geschwindigkeit des Verkehrs zu reduzieren. Auch die Markierung und Kennzeichnung von Parkständen wird durch neue Verkehrsschilder optimiert. Besonders die Instandsetzung der Asphaltdecke im Kreuzungsbereich Paulsenstraße / Forststraße wird zusätzliche Einschränkungen mit sich bringen.

Verkehrsberuhigung in Wohngebieten

Verkehrsberuhigte Bereiche wie in der Paulsenstraße sind gemäß den Vorschriften der StVO möglich, wenn bestimmte bauliche Voraussetzungen erfüllt werden. Laut STVO2GO können solche Bereiche in Nebenstraßen eingerichtet werden, die täglich bis zu 4.000 Kraftfahrzeuge verzeichnen, wobei das Ziel eine Reduzierung der Geschwindigkeiten auf maximal 30 km/h ist. In Wohnstraßen, wo weniger als 50 Kraftfahrzeuge in der Spitzenstunde unterwegs sind, kann völlig auf Gehwege verzichtet werden.

Besonders wichtig ist die Aufenthaltsfunktion in einem verkehrsberuhigten Bereich. Die Fläche muss Fußgängern und Radfahrern zugutekommen, was auch die Gestaltung mit Grünflächen und Sitzmöglichkeiten einschließen kann. Maßnahmen wie Schwellen oder „Kölner Teller“ sind häufig oder werden zur Geschwindigkeitsreduzierung eingesetzt und erhöhen somit die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer.

Einfluss der Bauarbeiten auf Anwohner

Die Anwohner der Paulsenstraße können damit rechnen, im Vorfeld durch einen Informationsflyer über die bevorstehenden Einschränkungen und Baumaßnahmen informiert zu werden. Während der Arbeiten wird die Zufahrt zu den Grundstücken nur bedingt gewährleistet sein. Eine partielle Sperrung der betroffenen Fahrbahnabschnitte wird für Markierungsarbeiten ebenfalls notwendig sein, was zusätzliche Unannehmlichkeiten mit sich bringen könnte.

Die Baumaßnahmen sind nicht nur siegreich für die Verkehrssicherheit, sondern zielen auch darauf ab, die Aufenthaltsqualität im öffentlichen Raum zu verbessern. Maßnahmen wie Gehsteigvorziehungen und Querungshilfen sollen außerdem die Sicht und Sicherheit für Fußgänger steigern. Die Umsetzung dieser Maßnahmen steht im Einklang mit den Empfehlungen aus einem Maßnahmen-Baukasten zur Verkehrsberuhigung von transformatorin.at, der gezielte Baumaßnahmen zur Verkehrsberuhigung und Verbesserung des öffentlichen Raums suggeriert.