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In der Spandauer Altstadt wird am Mittwoch, den 18. März 2026, um 18 Uhr die Ausstellung „Missing St. Moritz“ im Gotischen Haus eröffnet. Die Bezirksstadträtin für Kultur, Dr. Carola Brückner, wird die Veranstaltung einleiten. Die Einführung erfolgt durch Dr. Torsten Dressler, einem Archäologen und Kurator, sowie Dr. Urte Evert, der Museumsleiterin der Zitadelle Spandau. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die Moritzkirche, die möglicherweise als die älteste Kirche im heutigen Berliner Stadtgebiet gilt und deren mittelalterliche Grundmauern bei Bauarbeiten im Jahr 2023 wiederentdeckt wurden. Diese Ausstellung widmet sich der Geschichte des in Vergessenheit geratenen Gotteshauses und lädt die Besucher ein, mehr über seine Bedeutung zu erfahren.

Die Moritzkirche wurde erstmals im Jahr 1461 erwähnt, wobei Historiker vermuten, dass ihre Entstehung um das Jahr 1200 datiert werden kann. Sie war ein Zeichen der frühen Missionsbestrebungen der Magdeburger in Brandenburg und diente über die Jahrhunderte verschiedenen Zwecken, bis sie 1806 als Kirche aufgegeben und schließlich 1920 abgerissen wurde. Die Ausstellung wird die faszinierenden Aspekte der Kirche beleuchten, deren Lage zwischen der Jüdenstraße und der Stadtmauer (heute Viktoriaufer) war. Archäologische Untersuchungen, die seit 1981 durchgeführt werden, haben bereits zahlreiche Funde ans Licht gebracht, die auf die Grabstätte der Moritzkirche hindeuten, darunter auch Mauerreste und Fundamentfragmente, die romanische Stilmerkmale aufweisen.

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Begleitprogramm zur Ausstellung

Zur Eröffnung der Ausstellung bietet das Kuratorenteam ein spannendes Begleitprogramm an. Geplant sind Führungen durch die Ausstellung sowie zum historischen Ort selbst. Diese Führungen finden an zwei Terminen statt: am Samstag, den 18. April 2026, und am Sonntag, den 5. Juli 2026, jeweils um 14 Uhr. Der Treffpunkt ist das Gotische Haus, Breite Straße 32, 13597 Berlin. Der Eintritt in die Ausstellung sowie die Teilnahme am Begleitprogramm sind kostenfrei, was die Veranstaltung für alle Interessierten besonders zugänglich macht.

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Einladung zur Entdeckung

Die Moritzkirche, die im 16. Jahrhundert mehrere Altäre beherbergte und im Jahr 1657 als evangelisch-lutherische Kirche eingeweiht wurde, war über Jahrhunderte ein wichtiger Teil der Spandauer Geschichte. Nach der Reformation im Jahr 1539 nahm ihre Bedeutung jedoch ab. Diese vielschichtige Geschichte wird in der Ausstellung „Missing St. Moritz“ auf eindrucksvolle Weise präsentiert. Die Wiederentdeckung der Grundmauern und die laufenden archäologischen Arbeiten erwecken das Interesse an der Geschichte dieses ehrwürdigen Gotteshauses neu und lassen uns die Wurzeln unserer Stadtgeschichte besser verstehen.

Für Rückmeldungen oder Fragen zur Ausstellung steht Seraphina Rekowski unter der E-Mail-Adresse presse@zitadelle-berlin.de oder telefonisch unter 354 944 – 401 zur Verfügung.

Die Ausstellung „Missing St. Moritz“ ist vom 19. März 2026 bis zum 5. Juli 2026 im Gotischen Haus zu sehen. Nutzen Sie die Gelegenheit, um einen Blick in die Geschichte Spandaus zu werfen und mehr über die geheimnisvolle Moritzkirche zu erfahren. Weitere Informationen finden Sie auch in der Pressemitteilung.