In einer spannenden Wendung im deutschen Handballsport hat die HSG Wetzlar auf den langfristigen Ausfall ihres Spielers Lion Zacharias reagiert. Der 20-jährige Linksaußen Phil Spandau vom TV Hüttenberg erhält ein Doppelspielrecht, um bis zum Saisonende die Lücke zu schließen, die durch die Verletzung von Zacharias entstanden ist. Diese Entscheidung ermöglicht es der HSG Wetzlar, Spandau sofort in ihren Trainings- und Spielbetrieb zu integrieren, während gleichzeitig die Option besteht, individuell zu entscheiden, ob und bei welchen Partien er zusätzlich für den TV Hüttenberg spielt. HSG-Geschäftsführer Björn Seipp äußerte sich dankbar über die Lösung aus der Region und die enge Kooperation mit dem TV Hüttenberg.
Spandau, der bereits Bundesliga-Erfahrung hat und in der Saison 2023/2024 seinen ersten Treffer im Oberhaus erzielte, blickt motiviert auf die neue Herausforderung. Er bedankte sich bei beiden Vereinen für die Unterstützung in dieser Phase. Diese Zusammenarbeit hat auch positive Auswirkungen auf den TV Hüttenberg, wo U17-Weltmeister Leonard Volk die Möglichkeit erhält, in den Zweitliga-Kader aufzurücken, während er weiterhin in der U19-Bundesliga aktiv bleibt. Die Kooperation zwischen der HSG Wetzlar und dem TV Hüttenberg wird dabei sowohl im Profi- als auch im Nachwuchsbereich betont. [Quelle]
Erima-Linden-Cup: Ein Test für die Mannschaften
Der Erima-Linden-Cup, der in der ersten Augustwoche in der Stadthalle Linden stattfindet, wird ein weiteres Highlight für die mittelhessischen Klubs HSG Wetzlar und TV Hüttenberg. Das Turnier umfasst vier Bundesliga-Teams sowie vier Regionalvertreter und hat das Ziel, hochklassigen Sport zu bieten und eine Standortbestimmung für die teilnehmenden Mannschaften zu ermöglichen. Die HSG Wetzlar startet nach einem Umbruch in die Saison, nachdem ein Trainerwechsel zu Momir Ilic stattgefunden hat, um die enttäuschende letzte Spielzeit hinter sich zu lassen. Mit neuen internationalen Zugängen wie Bart Ravensbergen und Ahmed Hesham Nafea sowie jungen Talenten wie Niklas Theiß hofft die HSG auf eine erfolgreiche Saison. Nach einem letzten Testspiel, das mit einer 28:33-Niederlage gegen den Dessau-Roßlauer HV endete, steht das Team jedoch vor Herausforderungen.
Der TV Hüttenberg wird als treuester Gast beim Linden-Cup erwartet. Die Mannschaft bringt eine junge Truppe mit, nachdem der Aufstieg in die 1. Liga verpasst wurde. Trainer Stefan Kneer setzt auf Talente wie Leif Haack und Phil Spandau sowie die Brüder Paul und Lasse Ohl, um den Anschluss an das Erstliga-Niveau zu demonstrieren. [Quelle]
Wissenschaftliche Unterstützung für den Handballsport
Die Entwicklungen im Handballsport sind jedoch nicht nur auf dem Spielfeld von Bedeutung. Der Deutsche Handballbund (DHB) strebt eine wissenschaftliche Unterstützung an, um den aktuellen und zukünftigen Anforderungen des Handballs gerecht zu werden. Eine zielorientierte Vernetzung von Sportpraxis und Wissenschaft ist dafür eine zentrale Voraussetzung. Mit der Einführung des DHB-Forschungsprofils 2.0 möchte der Verband proaktiv kommunizieren, welcher Forschungsbedarf besteht, um Lösungen für die Herausforderungen im Sport zu finden. Die Erhöhung der Nutzungsquote wissenschaftlicher Erkenntnisse in allen Bereichen des Handballs soll dabei helfen, den Wissens- und Technologietransfer zwischen Wissenschaft und Sportpraxis zu verbessern. Das Forschungsprofil wird regelmäßig aktualisiert, um den neuesten Erkenntnisstand und die Entwicklungstendenzen zu berücksichtigen. [Quelle]