Die B.-Traven-Schule in Berlin-Spandau steht vor einem bedeutenden Wandel. Ab dem Frühjahr 2026 plant das Land umfangreiche Investitionen in die Schule, um die Schüleranzahl erheblich zu erhöhen. Diese aufregenden Veränderungen umfassen nicht nur Abrissarbeiten, sondern auch den Einsatz von Containern und Handwerkern, um einen modernen Schulcampus zu schaffen. Die Schule liegt idyllisch zwischen Einfamilienhausidyll und der West-Berliner Stadtrandplatte und wird damit zu einem zentralen Element der Bildungslandschaft in der Region. Neueste Skizzen, Zeitpläne und Baudetails sind bereits verfügbar und werden im Tagesspiegel-Newsletter für Spandau vorgestellt. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Diese Investitionen sind nicht nur ein Zeichen für das Engagement des Landes in die Bildung, sondern auch Teil einer größeren Initiative, die darauf abzielt, die Infrastruktur der Schulen in Berlin insgesamt zu verbessern. Die B.-Traven-Schule ist dabei nicht die einzige Bildungseinrichtung, die von diesen Maßnahmen profitieren wird. Auf der Webseite der BTG-Schule finden sich weitere Informationen über aktuelle Entwicklungen und Projekte, die die Bildungslandschaft in Berlin bereichern.

Nachhaltigkeit und Schulbauoffensive

In den letzten Jahren hat die Nachhaltigkeit in der Bildungslandschaft Berlins zunehmend an Bedeutung gewonnen. Jährlich investiert die Stadt über eine Milliarde Euro in die Bildungsinfrastruktur durch die Schulbauoffensive, und diese Mittel sollen bis 2028 auf 1,6 Milliarden Euro erhöht werden. Diese Investitionen sind nicht nur notwendig, sondern auch sinnvoll, da über 90 Prozent der Gebäude an der Technischen Universität (TU) und der Humboldt Universität (HU) sanierungsbedürftig sind. Beispielsweise wird das Philologische Institut der HU umfassend erneuert und die TU plant den Neubau „CIPHOR“ für Photonik- und Quantenforschung, dessen Baubeginn für 2028 geplant ist.

Zusätzlich wird der IU-Campus an der Frankfurter Allee um 20 Prozent erweitert, um mehr Platz für Studium und Lehre zu schaffen. Im Bezirk Lichtenberg wird sogar getestet, wie Regenwassernutzung an Schulen integriert werden kann, um interaktive Lernorte zu schaffen. Ein weiteres bemerkenswertes Projekt ist die Eröffnung Deutschlands erster Holzmodulschule in Mahlsdorf, die als Pilotprojekt für zukünftige Schulneubauten dient. Ein Beispiel für den engagierten Schulbau in Berlin ist der Neubau des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Friedrichshain-Kreuzberg, dessen Fertigstellung für den Herbst 2026 geplant ist. Weitere Details zu diesen Projekten finden Sie hier.