Am 24. November 2025 wurde eine neue Querungshilfe am Hohenzollernring, Ecke Borchertweg, eröffnet. Diese Maßnahme soll den Schulweg zur Bernhard-Lichtenberg-Schule und Wolfgang-Borchert-Schule sicherer und übersichtlicher gestalten. Bezirksstadtrat Thorsten Schatz sieht die Schulwegsicherheit als ein zentrales Anliegen. Die Schule hat bereits zu Beginn des Jahres Kontakt mit Schatz aufgenommen, um auf die Sicherheitslage aufmerksam zu machen. In einem Vor-Ort-Termin, der im Februar stattfand, wurden gemeinsam mit Vertretern der Schule die nötigen Maßnahmen abgestimmt. Die Baumaßnahmen konnten rechtzeitig zum neuen Schuljahresbeginn abgeschlossen werden, was für eine spürbare Entlastung und Sicherheit beim Überqueren der Straße sorgt.
Die Eröffnung dieser Querungshilfe wird als ein wichtiger Schritt gewertet, um das Überqueren der Straße für Kinder zu erleichtern. Zudem unterstützt sie die freiwilligen Schülerlotsen, die an gefährlichen Stellen den Verkehr regeln. Auf den angrenzenden Flächen wurden deutlich markierte Sperrflächen eingerichtet, die die Sicherheit zusätzlich erhöhen.
Neue Querungshilfe an der Goltzstraße
Zusätzlich wurde eine neue Querungshilfe an der Goltzstraße in Spandau fertiggestellt, die pünktlich zum Beginn der 31. Grundschule bereitgestellt wurde. Auch hier wird das Überqueren der Goltzstraße für Schüler erheblich erleichtert. Der Fußgängerüberweg ergänzt eine Gehwegvorstreckung in Höhe der Pepitapromenade und stellt eine Doppelquerung dar, um Barrieren zu verringern. Wichtig ist, dass der Gehweg an einer Stelle auf einen 6 cm hohen Auftritt gebaut wurde, während der andere Teil ebenerdig bleibt. Für sehbehinderte Menschen und Personen mit Mobilitätseinschränkungen wurden taktile Elemente hinzugefügt, die Orientierung bieten. Dennoch ist zu beachten, dass der Beleuchtungsmast am Fußgängerüberweg noch nicht ans Stromnetz angeschlossen ist. Momentan gibt es eine provisorische Lösung, um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, da nur einer der zwei Masten rechtzeitig installiert und angeschlossen wurde.
Diese beiden Maßnahmen sind Teil eines umfassenden Konzepts zur Verbesserung der Schulwegsicherheit. Im Zusammenhang mit der Verkehrserziehung wird betont, dass der Schulweg für viele Kinder der erste längere Weg im Verkehr ist, den sie allein bewältigen. Zahlreiche Gefahren lauern im Straßenverkehr und machen die entsprechenden Erziehungsmaßnahmen notwendig. In der ersten Klasse wird besonders darauf geachtet, Kindern durch verschiedene Übungen und Spiele die Regeln des Straßenverkehrs näherzubringen.
Verkehrserziehung für Grundschüler
Die Verkehrserziehung vermittelt Fach- und Sozialkompetenzen. Die Schüler lernen, die Verkehrssituation rund um ihre Schule zu erkunden, wichtige Verkehrszeichen zu erkennen und sich an Bushaltestellen angemessen zu verhalten. Sie werden sensibilisiert, mit anderen Verkehrsteilnehmern zu kommunizieren und ihr Verhalten als Fußgänger zu reflektieren. Diese Maßnahmen sind nicht nur im Sachunterricht, sondern auch in Elternabenden von großer Bedeutung.
Hintergrundinformationen und Materialien für Lehrkräfte beinhalten wichtige Statistikdaten und Unfallursachen im Zusammenhang mit Schulwegen. Daneben gibt es viele praktische Hilfen, die den Schülern ein sicheres Verhalten im Straßenverkehr nahebringen, wie die Kampagne „Sicher zur Schule“ der Deutschen Verkehrswacht oder diverse Broschüren zum Thema Umgang mit Gefahren im Straßenverkehr. Zu diesen Bildungsressourcen zählt auch das Online-Spiel des ADAC, das speziell für die Verkehrserziehung entwickelt wurde. Dabei wird die Kooperation zwischen Schule und Elternhaus besonders hervorgehoben, um Kinder optimal auf ihren Schulweg vorzubereiten.




