Reinickendorf hat mit einem beeindruckenden Ergebnis von 5822 Kaffeepäckchen bei der diesjährigen Kaffeewette einen neuen Rekord aufgestellt. Diese bemerkenswerte Leistung wurde durch die engagierte Teilnahme der Bürger und Unternehmen im Bezirk erzielt. Die Verteilung der gesammelten Kaffeepäckchen an Bedürftige im Fuchsbezirk ist bereits abgeschlossen. Dabei wurde nicht nur die Berliner Kältehilfe und das Streetwork-Projekt „Teen Challenge“ bedacht, sondern auch andere wichtige Institutionen, wie der Verein „Flotte Lotte“ im Märkischen Viertel, die Mosaik-Berlin gGmbH in Alt-Reinickendorf und das Caritas-Hospiz Katharinenhaus in Hermsdorf. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) übergab die Kaffee-Spenden und zeigte sich stolz über das Engagement der Reinickendorfer Bevölkerung. Diese Initiative hat auch dazu beigetragen, dass Reinickendorf zum dritten Mal in Folge als Sammel-Champion unter den Bezirken ausgezeichnet wurde. Insgesamt haben alle zwölf Berliner Bezirke 18847 Kaffeepakete gesammelt, wobei Reinickendorf klar an der Spitze steht.

Die Aktion fand in diesem Jahr vom 19. Januar bis 5. Februar statt und wurde erstmals von allen zwölf Bezirken Berlins unterstützt. Die Teilnahme an der „Berliner Kaffeewette“ zielt darauf ab, möglichst viele Kaffeepakete für Kältehilfe-Einrichtungen zu sammeln. Bezirke, die mehr als 500 Kaffeepäckchen sammelten, erhielten je 2500 Euro zur Unterstützung der Kältehilfe, gespendet von Michael Lind und seinen Aktionspartnern. Dieser Unternehmer hatte die Kaffeewette im Jahr 2019 ins Leben gerufen und ermöglicht damit nicht nur eine großartige Aktion für Bedürftige, sondern fördert auch den Zusammenhalt innerhalb der Bezirke.

Ein neuer Rekord für Reinickendorf

Mit 5822 Kaffeepaketen hat Reinickendorf mehr als 1000 Pakete über dem zweitplatzierten Bezirk Spandau, der 4224 Pakete gesammelt hat, und liegt damit deutlich vorne. Neukölln folgt mit 2010 Paketen auf dem dritten Platz. Diese Erfolge zeigen nicht nur den unermüdlichen Einsatz der Reinickendorfer, sondern auch, wie wichtig die Gemeinschaftsaktionen für die soziale Unterstützung in Berlin sind. Emine Demirbüken-Wegner dankte den Bürgern und Unternehmen des Bezirks für deren großzügige Beteiligung und betonte die Bedeutung solcher Initiativen für das soziale Miteinander.

Die Aktion erfreute sich in diesem Jahr jedoch nicht nur aufgrund ihrer Erfolge großer Aufmerksamkeit, sondern auch wegen rechtlicher Bedenken aus dem Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg. Der Regierende Bürgermeister Kai Wegner (CDU) hatte der Wette zunächst nicht zugestimmt, genehmigte sie jedoch nach Rücksprache mit der Senatsfinanzverwaltung. Trotz dieser Hürden konnte die Aktion erfolgreich umgesetzt werden und damit erneut ein positives Zeichen für den Zusammenhalt und die Hilfsbereitschaft der Berliner Bürger gesetzt werden.

Die gesammelten Kaffeepäckchen werden nun dazu beitragen, die Bedürfnisse der Kältehilfe zu decken und denjenigen, die auf Unterstützung angewiesen sind, ein wenig Wärme und Komfort zu bringen. Reinickendorf hat mit seinem Engagement eindrucksvoll bewiesen, dass Gemeinschaft und Solidarität auch in herausfordernden Zeiten stark sind. Für die Zukunft bleibt zu hoffen, dass die Kaffeewette weiterhin in dieser Form durchgeführt wird und noch mehr Menschen erreicht.

Weitere Informationen zur Kaffeewette und den gesammelten Kaffeepäckchen finden Sie in der Pressemitteilung der Bezirksverwaltung sowie auf der Website der Initiative Reinickendorf und einem Bericht im Tagesspiegel.