Im März 2026 wird Reinickendorf zum Zentrum feministischer Diskussionen und kreativer Angebote. Anlässlich des Internationalen Frauentags findet die Veranstaltungsreihe „Feministischer März Reinickendorf“ statt, die mit über 20 Angeboten aufwartet. Workshops, Ausstellungen und kulturelle Veranstaltungen sind Teil des Programms, das den ganzen Monat über läuft. Ziel dieser Reihe ist es, einen Austausch zu feministischen Themen zu fördern und neue Perspektiven zu entdecken. Weitere Informationen sind unter visitberlin.de zu finden.

Ein Highlight des Programms sind die „Lila Nächte“, die ab sofort bis zum 31.03.2026 im Museum Reinickendorf stattfinden. Am Internationalen Frauentag, dem 08.03.2026, bietet die Führung „Hannah Höch – Lebenskosmos der Künstlerin in Heiligensee“ an, die von Dr. Christy Wahl und Claudia Wasow-Kania geleitet wird. Weitere Veranstaltungen sind eine Performance Lesung mit Cornelia Renz sowie die Lesung „HANNAH“ mit Miku Sophie Kühmel, die beide am 12.03.2026 stattfinden.

Vielfältige Workshops und Seminare

Zusätzlich zur Veranstaltungsreihe werden in Reinickendorf verschiedene Workshops und Seminare angeboten. Am 07.03.2026 findet ein Workshop zum Thema „Freundinnenschaft“ in der VHS-Lehrstätte Frohnau statt, der kostenfrei ist. Am 14.03.2026 wird ein Seminar mit dem Titel „Feminismus – Was ist das eigentlich und was hat das mit mir zu tun?“ in der VHS Reinickendorf angeboten, ebenfalls kostenfrei. Hier können Interessierte mehr über die Bedeutung des Feminismus in der heutigen Gesellschaft erfahren. Für 15,60 € (ermäßigt 9,50 €) wird am selben Tag ein Workshop zu den Wechseljahren angeboten.

Ein weiteres spannendes Angebot ist ein Online-Kurs am 19.03.2026, der sich mit Ernährung und Zyklus beschäftigt und kostenlos ist. Für diejenigen, die an Tanz interessiert sind, wird ein Workshop zur Frauentechnik im Tango Argentino am 21. und 22.03.2026 angeboten.

Feminismus im Kontext

Die Themen rund um den Feminismus sind nicht nur auf lokale Veranstaltungen beschränkt. Jasmin Mittag, Kampagnenleiterin von „Wer braucht Feminismus?“, beleuchtet in ihren Vorträgen unter anderem die Bedeutung gendersensibler Sprache und die Herausforderungen, mit denen Frauen in der Kunstszene konfrontiert sind. In deutschen Museen sind lediglich 10-15 % der Kunstwerke von Frauen, obwohl 51 % der Kunstschaffenden weiblich sind. Solche Ungereimtheiten verdeutlichen die Notwendigkeit, feministische Themen auch weiterhin in den Fokus zu rücken.

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Auch Sarah Peters, Sozialwissenschaftlerin und Gleichstellungsbeauftragte, setzt sich intensiv mit Themen wie Sexismus und Misogynie auseinander. In ihren Vorträgen behandelt sie unter anderem die Gleichstellungsarbeit zwischen Institutionen und Aktivismus sowie die Herausforderungen, die Frauen in der digitalen Welt begegnen.

Die Veranstaltungen im Rahmen des „Feministischen März Reinickendorf“ bieten eine hervorragende Gelegenheit, sich mit diesen Themen auseinanderzusetzen und sich aktiv an Diskussionen zu beteiligen. In Kooperation mit bezirklichen Einrichtungen und der Gleichstellungsbeauftragten wird ein Raum für Austausch und Lernen geschaffen, der für alle Interessierten offensteht.