Heute ist der 25.02.2026 und Berlin ist in Bewegung. Die Stadt lädt ihre Bürgerinnen und Bürger aktiv zur Mitgestaltung der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele ein. Im Rahmen einer Kiez-Tour der Senatskanzlei und Senatssportverwaltung finden verschiedene Veranstaltungen statt, um Ideen, Meinungen und Sorgen der Stadtgesellschaft in den Bewerbungsprozess einfließen zu lassen. Die nächste Station ist Reinickendorf, wo am 26. Februar 2026 von 15 bis 18 Uhr in der Humboldt-Bibliothek die Möglichkeit besteht, sich zu beteiligen.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und steht allen Interessierten offen. Hier werden auch Mitglieder der Steuerungseinheit anwesend sein, um Gespräche zu führen, Fragen zu beantworten und Anregungen entgegenzunehmen. Ehemalige Sportgrößen wie Jens Voigt, ein Olympiateilnehmer und Radrennfahrer, sowie Thomas Skulski, ein ehemaliger Olympia-Reporter, werden die Tour begleiten und dabei helfen, die Bürger aktiv einzubeziehen. Parallel zu dieser Kiez-Tour läuft ein stadtweites Online-Beteiligungsverfahren auf www.berlin-olympia.de, das bis Ende Februar 2026 geöffnet ist.
Einblicke in den Bewerbungsprozess
Seit dem 13. Februar können Berlinerinnen aktiv an der Bewerbung ihrer Stadt für Olympische und Paralympische Spiele mitgestalten. Die Kiez-Tour des Bewerbungsteams ermöglicht es den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Ideen, Wünsche und kritischen Anmerkungen einzubringen. Die Mitarbeiterinnen des Teams erläutern das Bewerbungskonzept und diskutieren mit den Besucher*innen. Das Ziel ist klar: Alle Perspektiven, die gesammelt werden, fließen in die „Bürgercharta für Olympia“ ein.
Die Kiez-Tour findet in mehreren Stadtteilen statt. Neben Reinickendorf sind auch Lichtenberg am 25. Februar, Neukölln am 27. Februar und Mitte am 28. Februar 2026 Teil der Tour. In Mitte wird Sportbotschafter Ronny Rauhe anwesend sein. Diese Veranstaltungen bieten eine wichtige Plattform, um die Anliegen der Bürger zu hören und in die Planung zu integrieren.
Das Engagement der Bürger
Der Landessportbund Berlin hat bereits rund 28.000 Unterschriften für die Volksinitiative „Die Spiele für Berlin“ gesammelt, die darauf abzielt, einen Beschluss des Abgeordnetenhauses zur Bewerbung Berlins um die Spiele zu erreichen. LSB-Präsident Thomas Härtel betont die Bedeutung von mehr Bewegung und Sport für die Stadt und unterstreicht, dass die Forderungen der Volksinitiative, wie tägliche Sportangebote an Schulen und mehr Sportstätten, essenziell sind.
Diese Bürgerbeteiligung ist nicht nur ein Zeichen für das große Interesse an der Olympiabewerbung, sondern zeigt auch, wie wichtig die Einbindung der Stadtgesellschaft in solche Projekte ist. Die gesammelten Reaktionen werden in den Bewerbungsprozess einfließen und tragen dazu bei, ein umfassendes Bild der Bedürfnisse und Wünsche der Bevölkerung zu erstellen.
Ein Blick in die Zukunft
Die Ergebnisse der Kiez-Tour und der Online-Beteiligung werden im Bürger- und Jugendforum weiter vertieft und zu konkreten Empfehlungen ausgearbeitet. Die Teilnehmer dieser Foren werden per Losverfahren ausgewählt, sodass ein breites Spektrum an Stimmen und Meinungen vertreten sein kann. Weitere Informationen zum Bewerbungsprozess sind unter www.berlin-olympiabewerbung.de zu finden, und aktuelle Einblicke sowie Aktivitäten können auf Instagram unter @olympia.berlin verfolgt werden.
Insgesamt zeigt sich, dass Berlin auf einem guten Weg ist, die Olympischen und Paralympischen Spiele zu einem Höhepunkt der Stadtgeschichte zu machen. Die aktive Mitgestaltung der Bürgerinnen und Bürger ist dabei ein Schlüssel zum Erfolg und könnte die Stadt in eine neue Ära des Sports und der Gemeinschaft führen.