Die Bezirksverordnetenversammlung Reinickendorf hat am 11. Februar den Bebauungsplan XX-277a beschlossen. Dieser Beschluss ermöglicht es dem Bezirksamt, den Plan festzusetzen und Baugenehmigungen für die Quartiersentwicklung Cité Foch zu erteilen. In der Cité Foch sollen insgesamt 715 Wohnungen entstehen, die vorrangig für Bundesbedienstete mit geringeren Einkommen gedacht sind. Ein erster Bauabschnitt ist bereits fertiggestellt, und nun können weitere rund 300 Wohneinheiten genehmigt werden. Dies ist ein entscheidender Schritt, um den Wohnraummangel in der Hauptstadt zu bekämpfen und gleichzeitig bezahlbaren Wohnraum zu schaffen. Weitere Informationen zu diesem wichtigen Thema finden Sie in der Quelle hier.
Allerdings ruhte das Bebauungsplanverfahren über ein Jahr, da die schulische Infrastruktur nicht gesichert war. Ein Bebauungsplan kann nur festgesetzt werden, wenn der Schulplatzbedarf im Gebiet gedeckt ist. Der zusätzliche Schulplatzbedarf soll durch einen Neubau für die Münchhausen-Grundschule gedeckt werden. Das Baufeld für die Schule wurde bereits 2024 geräumt, der Bau sollte im Frühjahr 2025 beginnen. Doch Ende 2024 zog die Senatsverwaltung für Finanzen die Finanzierungszusage zurück. Bezirksbürgermeisterin Emine Demirbüken-Wegner (CDU) betont die Zusammenarbeit mit den Senatsverwaltungen zur Sicherung der Schulplätze, was für die erfolgreiche Umsetzung des Bebauungsplans von großer Bedeutung ist. Die Finanzierung wurde schließlich in Abstimmungen zwischen Bezirk und Senatsverwaltungen neu geregelt, sodass die Schulplätze nun gesichert sind.
Integrierte Stadtentwicklung
Das Stadtentwicklungsamt hat das Verfahren innerhalb eines Monats vorbereitet, und die Bezirksverordnetenversammlung hat den Bebauungsplan beschlossen. Bezirksstadträtin für Stadtentwicklung Korinna Stephan (B’90/Grüne) hebt die Bedeutung der integrierten Stadtentwicklung hervor. Diese Herangehensweise ist nicht nur für die Cité Foch von Bedeutung, sondern spiegelt sich auch in den weiteren städtischen Entwicklungsplänen wider. Die geplante modulare Grundschule wird barrierefrei erschlossen und stellt eine Premiere in Berlin dar.
Die Berliner Stadtentwicklung wird durch strategische Pläne gesteuert, darunter der Stadtentwicklungsplan Wohnen 2040, der einen klaren Fokus auf den Wohnungsbau legt. Bis 2024 sollen in Berlin-Mitte 222.000 neue Wohnungen entstehen, wobei 50 Prozent der Neubauten gemeinwohlorientiert sein sollen. Diese Pläne zeigen, dass die Stadtverwaltung aktiv daran arbeitet, den Wohnraummangel zu beheben und gleichzeitig die Infrastruktur zu sichern. Informationen zu aktuellen Bauvorhaben sind umfassend dokumentiert und können jederzeit eingesehen werden, was Transparenz in der Stadtentwicklung fördert. Mehr dazu erfahren Sie in der Quelle hier.
Insgesamt rückt die vollständige Umsetzung des Quartiers Cité Foch näher. Die Bebauungsplanungen stehen im Einklang mit den städtischen Zielen, die Lebensqualität der Bürger zu erhöhen und die Herausforderungen des urbanen Lebens zu meistern. Reinickendorf zeigt damit, wie integrierte Ansätze in der Stadtentwicklung nicht nur Wohnraum schaffen, sondern auch die nötige Infrastruktur für zukünftige Generationen gewährleisten können.