NAG/NAG Redaktion – In der letzten Betriebsversammlung von Audi in Ingolstadt haben über 6.500 Mitarbeiter die ernsten Herausforderungen des Unternehmens diskutiert. Rita Beck, stellvertretende Betriebsratsvorsitzende, stellte fest, dass die Effizienzsteigerungen seit 2019 bereits zu einer Reduzierung der Kapazitäten in den deutschen Werken um etwa 25 Prozent geführt haben. Trotz dieser Maßnahmen scheint Audi vor massiven Herausforderungen in der Automobilindustrie zu stehen, die eine zukunftssichere Ausrichtung erfordern.
Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender, warnte, dass Audi konsequent handeln müsse, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Er betonte die Notwendigkeit, Entwicklungs- und Fertigungsprozesse zu optimieren, um außergewöhnliche Leistungen zu erreichen. Währenddessen forderte Jörg Schlagbauer, Betriebsratsvorsitzender, eine Beschäftigungsgarantie über 2029 hinaus, um den 55.000 Beschäftigten bei Audi eine klare Perspektive zu bieten. Die Betriebsversammlung hatte das Ziel, die Belegschaft über die aktuelle Unternehmenssituation zu informieren und die Dringlichkeit von Investitionen in Technik und Standortklarheit zu unterstreichen.
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