Heute ist der 27.03.2026. In Pankow, einem der charmantesten Stadtteile Berlins, findet man die „Schule Eins“, die unter der Leitung der 73-jährigen Carmen Urrutia steht. Diese staatlich anerkannte Gemeinschaftsschule in freier Trägerschaft hat sich der Aufgabe verschrieben, das Lernen lebendig und praxisnah zu gestalten. Mit nahezu 700 Schülern, die von der ersten bis zur 13. Klasse unterrichtet werden, bietet die Schule ein breites Spektrum an Bildung, das über traditionelle Lehrmethoden hinausgeht.
Die Schule ist in drei Gebäuden untergebracht: dem ehemaligen Jüdischen Waisenhaus, dem historischen Tabakspeicher der Zigarettenfabrik Garbáty und einem modernen Neubau, der liebevoll „Arche“ genannt wird. Ihr Motto „Das Leben hereinlassen“ spiegelt sich in einem umfassenden Bildungsansatz wider, der nicht nur auf akademische Leistungen abzielt, sondern auch das soziale und emotionale Lernen der Schüler fördert. Ein besonderes Highlight ist der Bereich „Lebenswelten“, in dem externe Experten Workshops und Kurse für Schüler der Jahrgänge 6 und 7 anbieten. Hier können die Schüler beispielsweise im „RapLab“ über ihre Gefühle schreiben und sich kreativ ausdrücken.
Praktische Erfahrungen und Gemeinschaftsengagement
An der „Schule Eins“ wird viel Wert auf praktische Erfahrungen gelegt. Die Schüler nehmen an Aktivitäten wie Bühnenfechten, Technikprojekten im Tonstudio und der Programmierung von PC-Spielen teil. Auch das Sezieren von Fischen gehört zum Unterrichtsangebot, was den Schülern nicht nur biologisches Wissen vermittelt, sondern auch ihre praktischen Fähigkeiten schult.
Carmen Urrutia, die in ihrer beruflichen Laufbahn bereits mehrere Bildungseinrichtungen gegründet hat, bringt ihre vielfältigen Erfahrungen in die Gestaltung des Schulalltags ein. Neben der aktiven Unterrichtsgestaltung engagiert sich die Schule auch in der Gemeinschaft. Ein bemerkenswertes Projekt ist die Wiederherstellung von Märchenfiguren im Pankower Bürgerpark, was die Verbindung zur Nachbarschaft stärkt und den Schülern die Bedeutung von Gemeinschaft und Kultur näherbringt.
Ein Blick in die Zukunft
Die „Schule Eins“ ist mehr als nur ein Ort des Lernens; sie ist ein Raum, in dem Schüler ihre Talente entdecken und entfalten können. Die Kombination aus traditionellem Unterricht und innovativen Projekten sorgt dafür, dass die Schüler gut auf die Herausforderungen der Zukunft vorbereitet sind. Mit einem engagierten Team von Lehrern, das auf der Webseite der Schule vorgestellt wird, wird ein individuelles und bedürfnisgerechtes Lernen ermöglicht (weitere Informationen).
In einer Zeit, in der Bildung stetig im Wandel ist, zeigt die „Schule Eins“ in Pankow, dass ein kreativer und praxisorientierter Ansatz nicht nur das Lernen fördert, sondern auch die Schüler als ganzheitliche Persönlichkeiten entwickelt. Die Zukunft der Bildung liegt in der Verbindung von Theorie und Praxis, und genau das wird hier in Pankow gelebt.






