Heute ist der 18.04.2026, und in Pankow tut sich einiges: Der Bezirk plant den Bau eines neuen Gymnasiums sowie von insgesamt 400 Wohnungen am S-Bahnhof Greifswalder Straße. Auf einer Fläche, die derzeit als Parkplatz genutzt wird, soll eine beachtliche Transformation stattfinden. Diese Brache, einst ein Güterbahnhof, wird sich in ein Wohn- und Bildungszentrum verwandeln, wobei das historische Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1870 erhalten bleiben soll. Ein Investor, Christian Gérôme, der das Gelände im Jahr 2011 erworben hat, hat sich bereits mit dem Bezirk auf einen Entwurf geeinigt, der bis zu 400 Wohnungen für unterschiedliche Einkommensgruppen vorsieht.

Rund 30 Prozent dieser Wohnungen sind für WBS-Berechtigte reserviert, was ein wichtiger Schritt in Richtung sozialer Gerechtigkeit ist. Eine städtische Wohnungsbaugesellschaft wird etwa 120 Sozialwohnungen übernehmen und vermieten. Die geplanten Mikroapartments sollen Mietpreise zwischen 15 und 20 Euro pro Quadratmeter aufweisen, was im aktuell angespannten Berliner Wohnungsmarkt eine willkommene Entlastung darstellen könnte. Geplant sind sowohl ein lang gezogener Wohnriegel als auch ein Hochhaus, wobei sechs Architekturbüros bereits an unterschiedlichen Entwürfen arbeiten. Der Sieger-Entwurf soll bis September feststehen.

Der Bau-Turbo für Pankow

Pankows Baustadtrat Cornelius Bechtler drängt auf eine zügige Umsetzung des Projekts. Der Bezirk erwägt den Einsatz des sogenannten „Bau-Turbos“, der es ermöglicht, vom bestehenden Planungsrecht abzuweichen und Genehmigungen innerhalb von nur drei Monaten zu erhalten. Dies könnte entscheidend sein, um die dringend benötigten Wohnräume in Pankow schnell zu realisieren.

Allerdings müssen einige Kulturbetriebe, darunter ein Club und ein Kinderzirkus, das Areal verlassen, sobald die Baugenehmigung vorliegt. Ein Skatepark soll jedoch erhalten bleiben, was für die Jugend und die lokale Gemeinschaft von Bedeutung ist. Neben den Wohnungen sind auch ein Supermarkt, Gastronomie und weitere Geschäfte geplant, die das Wohnumfeld bereichern werden.

Ein Ausblick auf die Fertigstellung

Der Bau soll im kommenden Jahr beginnen, und die Fertigstellung der Wohnungen wird in einem Zeitraum von zwei bis vier Jahren erwartet. Dies bietet den zukünftigen Bewohnern die Möglichkeit, in ein modernes und gut angebundenes Wohnumfeld zu ziehen, das sowohl soziale als auch kulturelle Angebote bereitstellt.

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In einem Kontext, in dem der Wohnungsbau in Berlin zunehmend in den Fokus rückt, stellt dieses Projekt einen wichtigen Schritt zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum dar. Die Pläne für Pankow könnten ein Modell für andere Bezirke in der Hauptstadt werden, die ebenfalls mit dem drängenden Bedarf an Wohnraum konfrontiert sind.