Heute, am 19.04.2026, ist es wieder so weit: Berlin wird zum Schauplatz intensiver Geschwindigkeitskontrollen. An insgesamt 12 Standorten sind mobile Radarkontrollen im Einsatz, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Gefahren durch überhöhte Geschwindigkeit zu minimieren. Die Gefahrenlage im Straßenverkehr ist dynamisch und verlangt nach flexiblen Reaktionen, weshalb die Standorte der Radarfallen jederzeit angepasst werden können.
Hier ein Überblick über die aktuellen Kontrollstellen in der Hauptstadt:
- Senftenberger Ring (13435 Märkisches Viertel, Reinickendorf) – 40 km/h, gemeldet um 16:31 Uhr
- Levetzowstraße (10555 Moabit, Westfälisches Viertel, Mitte) – 30 km/h, gemeldet um 16:02 Uhr
- Schivelbeiner Straße (10439 Prenzlauer Berg, Nordisches Viertel, Pankow) – 30 km/h, gemeldet um 14:20 Uhr
- Leipziger Straße (10117 Mitte, Friedrichstadt) – 30 km/h, gemeldet um 14:26 Uhr
- Bethaniendamm (10179 Mitte, Luisenstadt) – 30 km/h, gemeldet um 14:39 Uhr
- Mariendorfer Damm (12109 Mariendorf, Tempelhof-Schöneberg) – 30 km/h, gemeldet um 13:47 Uhr
- Vulkanstraße (10367 Fennpfuhl, Lichtenberg) – 30 km/h, gemeldet um 15:05 Uhr
- Alt-Moabit (10555 Moabit, Westfälisches Viertel, Mitte) – 30 km/h, gemeldet um 15:03 Uhr
- Pankower Allee (13409 Reinickendorf, Große Lettekolonie) – 50 km/h, gemeldet um 13:48 Uhr
- Neue Krugallee (12437 Baumschulenweg, Treptow-Köpenick) – 50 km/h, gemeldet um 13:46 Uhr
- Lindenthaler Allee (14163 Nikolassee, Steglitz-Zehlendorf) – 30 km/h, gemeldet um 14:51 Uhr
- Paulsborner Straße (10709 Wilmersdorf, Charlottenburg-Wilmersdorf) – 30 km/h, gemeldet um 14:54 Uhr
Speedweek: Ein landesweiter Appell zur Achtsamkeit
Die Berliner Kontrollen sind Teil einer größeren Initiative, die unter dem Namen „Speedweek“ bekannt ist. Diese Aktionswoche, die vom 13. bis 19. April 2026 läuft, hat das Ziel, die Bevölkerung für die Gefahren von überhöhter Geschwindigkeit im Straßenverkehr zu sensibilisieren. Fast alle Bundesländer beteiligen sich an dieser Aktion, wobei der Fokus auf unfallträchtigen Strecken, Baustellen sowie Straßen in der Nähe von Schulen und Krankenhäusern liegt.
In vielen Regionen Deutschlands, einschließlich Berlin, werden verstärkte Radarkontrollen durchgeführt, um die Sicherheit zu erhöhen. Besonders in den Bundesländern Baden-Württemberg, Bayern und Brandenburg wird am Mittwoch ein Blitzermarathon abgehalten. Die genaue Lokalisierung der Kontrollstellen wird in der Regel nicht im Voraus bekannt gegeben, um die Effektivität der Kontrollen zu gewährleisten. Eine Ausnahme bildet Bayern, das eine interaktive Karte der Messstellen bereitstellt.
Verstöße gegen die Geschwindigkeitsbegrenzungen können ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen. Neben Bußgeldern drohen Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall sogar ein Fahrverbot. Auch die Nutzung von Blitzer-Apps während der Fahrt ist verboten, was mit einem Bußgeld von 75 Euro und einem Punkt in Flensburg geahndet wird.
Die Kontrollen werden vom europäischen Verkehrspolizei-Netzwerk Roadpool koordiniert, und es ist interessant zu erwähnen, dass auch andere europäische Länder, wie Tschechien und Kroatien, an dieser Aktionswoche teilnehmen. Die nächste Kontrollwoche in Deutschland ist bereits für den Zeitraum vom 3. bis 9. August 2026 angesetzt.
Die umstrittene Wirkung von Blitzermarathons bleibt ein heißes Thema. Eine Studie der Universität Passau hat gezeigt, dass solche temporären Kontrollen kurzfristig zu einer Regelbefolgung führen können, doch ob diese Effekte von Dauer sind, bleibt abzuwarten.