Neues queeres Wohnprojekt in Berlin-Mitte: Ein Zuhause für Frauen!

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In Berlin-Mitte entsteht ein queeres Wohnprojekt für lesbische Frauen mit 72 Wohnungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Unterstützung.

In Berlin-Mitte entsteht ein queeres Wohnprojekt für lesbische Frauen mit 72 Wohnungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Unterstützung.
In Berlin-Mitte entsteht ein queeres Wohnprojekt für lesbische Frauen mit 72 Wohnungen, Gemeinschaftseinrichtungen und Unterstützung.

Neues queeres Wohnprojekt in Berlin-Mitte: Ein Zuhause für Frauen!

In Berlin-Mitte steht ein wegweisendes Projekt kurz vor der Fertigstellung: Das queere Frauenwohnprojekt an der Berolinastraße 9-11, das 72 Wohnungen für lesbische und queere Frauen bietet, wird voraussichtlich im Januar 2026 bezugsfertig sein. Die geplanten Nettokaltmieten betragen etwa 7 Euro pro Quadratmeter, was das Projekt zu einer attraktiven Option im ohnehin teuren Berliner Wohnungsmarkt macht. Durch die Initiative wird nicht nur sicherer Wohnraum geschaffen, sondern auch ein Ort der Gemeinschaft und Unterstützung für die LSBTIQ+-Community.

Die Baupartner, die Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH (WBM) und Rad und Tat Berlin gGmbH, haben ein klima- und gemeinschaftsorientiertes Wohnkonzept realisiert. In der ersten Etage befinden sich wichtige Gemeinschaftseinrichtungen wie ein Veranstaltungssaal, ein Kiez-Café und Beratungsräume. Zudem ist eine Pflege-Wohngemeinschaft für ältere oder pflegebedürftige lesbische Frauen vorgesehen, die Platz für acht Bewohnerinnen bietet. Die barrierefreien Wohnungen werden den Bedürfnissen der Bewohnerinnen gerecht und sind Teil des Ziels, eine inklusive Nachbarschaft zu fördern.

Vielfalt und Integration im Fokus

Das queere Wohnprojekt in der Berolinastraße ist nicht nur ein Wohnraum, sondern auch ein soziokulturelles Zentrum mit einer Vielzahl von Angeboten für die Gemeinschaft. Es beherbergt Kiez-Gastronomie sowie Beratungs- und Informationsangebote. Die Entwicklung des Projekts wurde von Frauen initiiert, die aktiv ihre Bedürfnisse und Wünsche in den Planungsprozess eingebracht haben. Dadurch wird eine nachbarschaftliche Solidargemeinschaft und ein lebendiges Miteinander angestrebt.

In der Nähe des Alexanderplatzes und der U5-Station Schillingstraße ist das Projekt strategisch günstig gelegen. Die Entwicklungen in diesem Bereich stehen im Einklang mit der Initiative „Berlin tritt ein für Selbstbestimmung und Akzeptanz geschlechtlicher und sexueller Vielfalt”. Diese Initiative solle dazu beitragen, die Lebensrealitäten von wohnungs- und obdachlosen LSBTIQ+ Personen in Berlin besser zu verstehen. Bürgermeisterin Cansel Kızıltepe hat betont, dass es dringend notwendig sei, queere Personen vor Wohnungslosigkeit zu schützen, da sie häufig von Diskriminierung betroffen sind.

Bedarfsgerechte Angebote

Die Senatsverwaltung hat daher eine Grundlagenstudie zur Wohnungs- und Obdachlosigkeit von LSBTIQ+ Personen in Auftrag gegeben, deren Ergebnisse von September 2023 bis September 2024 erwartet werden. Die Studie soll zeigen, wie unterversorgte Bevölkerungsgruppen gezielter unterstützt werden können. Die Entstehung solcher Projekte wie das an der Berolinastraße könnte ein wichtiger Schritt sein, um die inklusive Stadtentwicklung voranzutreiben und die Vielfalt der Berliner Bevölkerung zu fördern.

Mit einem Finanzierungsbedarf von 130.000 Euro zeigt sich der Ansatz, soziale und kulturelle Bedürfnisse in der Stadt zu verankern. Das queere Frauenwohnprojekt in Berlin-Mitte ist ein Beispiel für die wachsende Verantwortung, die Stärkung und Unterstützung von marginalisierten Gruppen als Teil der sozialen Stadtentwicklung zu integrieren. Das Projekt verspricht ein sicheres und lebendiges Zuhause für lesbische und queere Frauen zu werden.

Für weitere Informationen über das Projekt und die damit verbundenen Aktivitäten können Interessierte die Webseiten der Entwicklungsstadt, Rut Wohnen und die offizielle Mitteilung der Berliner Senatsverwaltung besuchen.