Am 29. Januar 2026 wurde die neue Dreifeld-Sporthalle des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Pankow feierlich eröffnet. Dieser Neubau stellt einen bedeutenden Fortschritt für die Schule und die örtlichen Sportvereine dar und ist Teil eines umfassenden Umbaus des Schulstandorts, der insgesamt vier Bauabschnitte umfasst. Die neue Sporthalle wird durch ihre modernen Einrichtungen und ihre barrierefreie Gestaltung die Bedingungen für den Schul- und Vereinssport erheblich verbessern, wie entwicklungsstadt.de berichtet.

Der Baubeginn der Sporthalle fand im April 2022 statt, mit einer Kostenaufteilung von rund 8 Millionen Euro für die Sporthalle selbst und etwa 28 Millionen Euro für das Gesamtprojekt. Die Halle wird sowohl für Schulsport während der Woche als auch für den Wettkampf- und Vereinsbetrieb an Wochenenden genutzt. Sie ist groß genug, um bis zu 200 Zuschauer zu beherbergen und bietet dank einer Empore mit mobilen Tribünen Platz für etwa 180 Sitzplätze.

Moderne Ausstattung und barrierefreier Zugang

Die neue Sporthalle ist ein zweigeschossiger Bau und bietet insgesamt drei Hallenteile, mehrere Geräteräume sowie einen Sporttheorieraum für bis zu 26 Personen. Besonderes Augenmerk wurde auf die Zugänglichkeit gelegt: Die Halle ist barrierefrei gestaltet, inkludiert separate Zuschauerzugänge im Obergeschoss und großzügige Stellplätze für Menschen mit Behinderungen.

Zusätzlich zu den Sportstätten umfasst das Erdgeschoss einen Unterrichtsraum für Sporttheorie sowie einen Raum für Lehrpersonal. Ein Hallenwartraum und ein Vereinssportgeräteraum mit Umkleide- und Sanitäranlagen runden das Angebot ab. „Design for All“ war das zugrunde liegende Konzept, das sicherstellt, dass alle Schülerinnen und Schüler gleichberechtigt am Sport teilnehmen können, wie berlin.de erläutert.

Ein zukunftsweisendes Projekt

Die Eröffnung der Sporthalle ist ein Teil der Berliner Schulbauoffensive, die darauf abzielt, zusätzliche Schulplätze zu schaffen und die Bewegungsförderung in der Stadt zu unterstützen. Dr. Torsten Kühne, der Staatssekretär für Schulbau und Schuldigitalisierung, betont die Schaffung modernster Unterrichts- und Sportmöglichkeiten für die Zukunft. Neben der Sporthalle sind auch weitere Bauabschnitte zur Erweiterung des Rosa-Luxemburg-Gymnasiums in Planung, mit der frühesten Fertigstellung bis Juli 2029.

Die HOWOGE, als eine der größten kommunalen Wohnungsbaugesellschaften in Berlin, spielt eine zentrale Rolle in diesem Projekt, indem sie die Planung und Umsetzung der Schulbauoffensive koordiniert. Dank ihrer wirtschaftlichen Stärke und langjährigen Expertise konnte der Bau beschleunigt werden, was für die gesamte Initiative von großer Bedeutung ist, wie howoge.de beschreibt.