Neubauatlas 2026: Berlin setzt auf Umweltthermie als Heizungstrend!

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Neue Daten im Neubauatlas zeigen 2024 überwiegenden Einsatz von Umweltthermie in Berlin. Ein Überblick zu Heizquellen und Baufertigstellungen.

Neue Daten im Neubauatlas zeigen 2024 überwiegenden Einsatz von Umweltthermie in Berlin. Ein Überblick zu Heizquellen und Baufertigstellungen.
Neue Daten im Neubauatlas zeigen 2024 überwiegenden Einsatz von Umweltthermie in Berlin. Ein Überblick zu Heizquellen und Baufertigstellungen.

Neubauatlas 2026: Berlin setzt auf Umweltthermie als Heizungstrend!

Am 16. Januar 2026 wurden von den Statistischen Ämtern des Bundes und der Länder neue Erkenntnisse im bundesweiten Neubauatlas veröffentlicht. Diese Webanwendung zeigt nicht nur aktualisierte Daten zu Baufertigstellungen und Kaufwerten für baureifes Land bis zum Jahr 2024, sondern bietet auch einen Überblick über die primären Heizenergieträger der 2024 fertiggestellten Wohngebäude in Deutschland. Berlin hebt sich dabei durch einige markante Trends hervor.

In der Hauptstadt wurde Umweltthermie, hier speziell in Form von Luft/Wasser-Systemen, als Hauptheizquelle identifiziert. Sie macht mit einem Anteil von 32,0 % den Großteil der Heizungen aus. Fernwärme folgt dicht dahinter mit 30,4 %, während Gas mit 26,6 % auf den dritten Platz landet. Diese Entwicklung zeigt einen deutlichen Wandel im Vergleich zu 2018, als Gas die dominierende Energiequelle in der Region war.

Unterschiede in Brandenburg

Auch in Brandenburg ist Umweltthermie die häufigste Heizenergiequelle, jedoch gibt es regionale Unterschiede. So dominiert in Potsdam die Fernwärme, während in Cottbus und im Landkreis Spree-Neiße Geothermie von den Haushalten bevorzugt wird. Der Neubauatlas ermöglicht es, diese regionalen Unterschiede detailliert nachzuvollziehen.

Die statistischen Informationen im Neubauatlas decken zahlreiche Aspekte ab, darunter die Wohnflächen, die Anzahl der Wohnungen, die Haustypen sowie die Kaufwerte für Grundstücke. Die Daten reichen bis auf Gemeindeebene und erlauben es, zeitliche Entwicklungen seit 2018 nachzuvollziehen. Besonders bemerkenswert sind die neuen Zahlen für das Jahr 2022, die ab sofort im Atlas verfügbar sind und die Möglichkeit bieten, die primäre Energiequelle für die Jahren 2018 bis 2022 zu analysieren, so Statistik BW.

Preistrends für baureifes Land

Ebenfalls zeigt der Neubauatlas Trends bei den Kaufwerten für baureifes Land. In Baden-Württemberg beispielsweise steigen die Preise in Ballungszentren im Vergleich zu ländlicheren Regionen stark an. Für 2022 wurde in Freiburg im Breisgau ein Preis von 2.022 Euro je Quadratmeter ermittelt, was einem Rückgang von 1.243 Euro im Vergleich zu 2021 entspricht. Im Main-Tauber-Kreis hingegen kostete das baureife Land im Durchschnitt 83 Euro je Quadratmeter, was ebenfalls eine signifikante Veränderung darstellt.

Die umfassenden Daten und zeitlichen Vergleiche, die der Neubauatlas bietet, machen ihn zu einem unverzichtbaren Werkzeug für alle, die sich mit dem Wohnungsbau und seinen energetischen Aspekten in Deutschland auseinandersetzen. Dank der detaillierten Berichterstattung und der interaktiven Kartenanwendung wird eine transparente Analyse der aktuellen und zukünftigen Entwicklungen im Bauwesen ermöglicht. Für mehr Informationen und die vollständigen Daten besuchen Sie bitte die Webseite des Neubauatlas: Statistik Berlin-Brandenburg.