In der kommenden Zeit wird die Mark-Twain-Bibliothek in Marzahn-Hellersdorf zum Schauplatz eines besonderen literarischen Ereignisses. Am Mittwoch, dem 15. April 2026, um 20:00 Uhr, wird der langjährige Reporter Ulli Zelle aus seinem neuen Buch „Mein Berlin, mein Leben“ lesen. Der Einlass für das Publikum beginnt bereits um 19:30 Uhr, und die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, wobei Spenden an den Förderverein der Stadtbibliothek erbeten werden. Die Anmeldung ist erforderlich und kann per E-Mail oder telefonisch unter 030 54 704 149 erfolgen. Weitere Informationen finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung.

Ulli Zelle, ein ehemaliger rbb-Reporter, wird in seiner Lesung einen thematischen Bogen spannen, der von den Siebzigerjahren in West-Berlin über den Mauerfall bis in die Gegenwart reicht. In seinem Buch beschreibt er prägende Begegnungen mit Persönlichkeiten wie Mick Jagger, Michail Gorbatschow und Leonardo DiCaprio, und verknüpft dabei berufliche Meilensteine mit persönlichen Erlebnissen. Zelle berichtet von besonderen Momenten und lädt die Besucher ein, sich auf spannende Anekdoten aus seinem Leben zu freuen.

Weitere Termine und Einblicke

<pNeben der Lesung in der Mark-Twain-Bibliothek wird Ulli Zelle auch an weiteren Terminen aus seinem Buch lesen. So sind Veranstaltungen am 21. Januar 2026, am 11. Februar 2026 in der Ingeborg-Bachmann-Bibliothek sowie am 27. Februar 2026 in der Dietrich-Bonhoeffer-Bibliothek geplant. Auch hier ist der Eintritt kostenfrei, und eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Diese Lesungen bieten einen Rückblick auf Zelles journalistische Anfänge in West-Berlin sowie die Transformation Berlins zur Hauptstadt. Diese Erfahrungen sind Teil seiner reichen Biografie, die ihn in den letzten Jahrzehnten als Stimme des Berliner Rundfunks geprägt hat.

Ein Leben im Journalismus

Ulrich „Ulli“ Zelle wurde am 19. Juni 1951 in Obernkirchen, Niedersachsen, geboren. Aufgewachsen in einem sozialdemokratisch geprägten Milieu, durchlief er eine Ausbildung zum Werbekaufmann, bevor er das Studium der Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin begann. Seine Karriere im Journalismus startete er 1984 beim SFB-Hörfunk und wechselte bald darauf ins Fernsehen. Zelle wurde vor allem durch die Moderation des „Heimatjournals“ und der Sendung „Berlin life“ bekannt. Seit 2016 führt er seine eigene Talkshow „Ullis Nachtcafé“ im Berliner Schlosspark Theater und wird ab Februar 2026 beim Berlin-Brandenburger Jazzsender Ella Radio zu hören sein.

Sein Engagement und seine Verdienste wurden im Jahr 2025 mit dem Verdienstorden des Landes Berlin ausgezeichnet. Ulli Zelle lebt in Berlin-Gatow, ist verheiratet mit der Politologin Niki Sarantidou und hat zwei Söhne. Mit seiner Lesung wird er nicht nur Einblicke in sein Leben geben, sondern auch eine Verbindung zwischen Vergangenheit und Gegenwart schaffen, die für viele Berliner von großer Bedeutung ist.

Die Lesung in der Mark-Twain-Bibliothek verspricht nicht nur unterhaltsam zu werden, sondern auch eine tiefere Auseinandersetzung mit der Geschichte Berlins und den persönlichen Geschichten, die diese Stadt prägen. Nutzen Sie die Gelegenheit, an diesem besonderen Abend teilzunehmen!