Am 24. März 2026 um 16:30 Uhr wird im Seelgrabenpark in Marzahn-Nord ein neuer Spielplatz eröffnet. Dieser befindet sich an der Kemberger Straße, zwischen dem Montessori-Kinderhaus und der Jugendverkehrsschule Marzahn-Hellersdorf. Der Spielplatz ist ein Ort, der für alle Altersgruppen und Menschen mit und ohne Behinderung zugänglich ist. Die Barrierefreiheit wird durch Stege zu den Schaukeln und Klettergeräten gewährleistet, was eine inklusive Nutzung ermöglicht. Die Gesamtkosten der Modernisierung belaufen sich auf rund 616.000 Euro, finanziert über das Kita- und Spielplatzsanierungsprogramm der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Die Planung wurde vom Landschaftsarchitektenbüro Pro Garten übernommen, während die Firma Markert Galabau GmbH für die Umsetzung der Arbeiten verantwortlich ist. Bürgerbeteiligung spielte eine wichtige Rolle, da die Wünsche der Anwohner in die Gestaltung des Spielplatzes einflossen. Zur Vorbereitung der Eröffnung wird ab dem 16. März ein Flyer in der nahen Umgebung verteilt. Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung.
Ein Spielplatz für alle
Spielplätze sind nicht nur Orte des Spielens, sondern auch der Begegnung, des Lernens und des Entdeckens. Sie bieten Kindern die Möglichkeit, Freundschaften zu schließen, Träume zu verwirklichen und die Welt zu erkunden. Der neue Spielplatz im Seelgrabenpark setzt auf inklusive Spielkonzepte, die sicherstellen, dass Kinder mit unterschiedlichen Voraussetzungen und Bedürfnissen gemeinsam spielen können. Solche inklusiven Spielplätze werden durch Checklisten für Barrierefreiheit und Inklusion sowie langjähriges Know-how und Referenzprojekte gestaltet. Das Ziel ist klar: Jedes Kind soll die Chance haben, mitzuspielen, unabhängig von etwaigen Einschränkungen. Dies fördert nicht nur das Miteinander, sondern auch Akzeptanz und Verständnis unter den Kindern. Weitere Details zu inklusiven Spielplätzen finden sich auf der Website von Fair Playground.
Die Bedeutung der Barrierefreiheit
Die Schaffung von Spielplätzen, die für alle Kinder zugänglich sind, hat weitreichende Folgen. Barrierefreie Spielplätze fördern die Entwicklung von Kindern mit Behinderungen und ermöglichen es Begleitpersonen, sich auszutauschen und soziale Kontakte zu knüpfen. Leider sind viele Spielplätze in Deutschland nicht barrierefrei, was dazu führt, dass Kinder mit Behinderungen, wie Rollstuhlfahrer, ausgeschlossen werden. Dr. Volker Anneken vom Forschungsinstitut für Inklusion durch Bewegung und Sport (FIBS) hebt die Wichtigkeit des gemeinsamen Spiels hervor, da es das Verständnis und die Akzeptanz von Unterschieden fördert. Die Aktion Mensch setzt sich aktiv für die Schaffung von mehr inklusiven Spielplätzen ein und bietet auf ihrer Website umfassende Informationen zu Checklisten, Handlungsempfehlungen und erfolgreichen Beispielen an.


