Am Samstagmorgen, den 22. Februar 2026, ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall in Alt-Hohenschönhausen, Berlin. Um 9 Uhr kam es zu einer Kollision zwischen einem Auto, das von einer 40-jährigen Frau gefahren wurde, und einem 29-jährigen Fahrer eines Kleinbusses. Die Frau war auf der Indira-Ghandi-Straße in Richtung Landsberger Allee unterwegs, als der Kleinbusfahrer aus einer Grundstückseinfahrt auf die Indira-Ghandi-Straße einbog. Der Zusammenstoß führte dazu, dass sich der Wagen der Frau mehrfach überschlug und schließlich auf dem Dach im Tram-Gleisblett landete. Die Frau erlitt bei diesem Vorfall schwere Verletzungen und musste umgehend ins Krankenhaus gebracht werden. Die Unfallstelle wurde von der Polizei und Feuerwehr gesperrt, während das Fahrzeug geborgen wurde. Weitere Details sind in einem Bericht des Tagesspiegel zu finden hier.

Solche Verkehrsunfälle sind nicht nur tragisch, sondern auch ein wichtiger Teil der monatlichen Straßenverkehrsunfallstatistik, die zur Erfassung von Daten zur Verkehrssicherheitslage dient. Diese Statistik ist entscheidend, um Strukturen des Unfallgeschehens und Abhängigkeiten zwischen Unfallfaktoren aufzuzeigen. Sie wird durch eine Vollerhebung mit Auskunftspflicht der Polizeidienststellen durchgeführt, die Unfälle aufnehmen. Dabei sind nur Unfälle erfasst, die auf öffentlichen Straßen, Wegen und Plätzen durch Fahrverkehr geschehen und polizeilich aufgenommen wurden. Unfälle mit nur Sachschaden oder geringfügigen Verletzungen werden oft nicht vollständig der Polizei angezeigt. Für weitere Informationen zur Verkehrssicherheit in Berlin und Brandenburg kann die Statistik-Website konsultiert werden hier.

Aktuelle Unfallstatistiken und Trends

Im Jahr 2024 gab es in Deutschland etwa 2,5 Millionen Straßenverkehrsunfälle, was einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Während die Zahl der Unfälle mit Sachschäden gestiegen ist, bleibt die Anzahl der Unfälle mit Personenschäden auf einem ähnlichen Niveau wie 1955. Dies zeigt, wie wichtig präventive Maßnahmen sind. Die EU-Verkehrsminister verfolgen mit dem Ziel „Vision Zero“ eine ehrgeizige Agenda: Keine Verkehrstoten bis 2050. Die Zahl der Verkehrstoten in Deutschland ist von 19.193 im Jahr 1970 auf 2.770 im Jahr 2024 gesunken, was einen positiven Trend darstellt, auch wenn der Abwärtstrend sich seit den frühen 2010ern verlangsamt hat. Weitere statistische Informationen sind über Statista zugänglich hier.

Die häufigsten Ursachen für Verkehrsunfälle mit Personenschäden sind ungenügender Abstand, nicht angepasste Geschwindigkeit und Fahren unter Alkoholeinfluss. Besonders alarmierend sind die 40% der alkoholbedingten Unfälle mit Personenschäden im Jahr 2024, bei denen 198 Menschen starben und 17.776 verletzt wurden. Auch die wachsende Zahl an Unfällen mit E-Bikes und E-Scootern ist ein Thema, das zunehmend in den Fokus rückt. 2024 wurden 26.057 E-Bike-Fahrer verletzt oder getötet, was verdeutlicht, wie wichtig die sichere Integration neuer Mobilitätsformen in den Straßenverkehr ist.

Um die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen, sind bessere Infrastrukturen, ein erhöhtes Bewusstsein der Verkehrsteilnehmer sowie die Einführung autonomer Fahrzeuge erforderlich. Menschliche Faktoren wie Unaufmerksamkeit und Rücksichtslosigkeit bleiben jedoch als ständige Unfallursachen bestehen und müssen ebenfalls in den Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit berücksichtigt werden.