Am Mittwoch, dem 04. März 2026, öffnet die rk-Galerie für zeitgenössische Kunst in Lichtenberg von 18:00 bis 20:00 Uhr ihre Türen zu einer besonderen Veranstaltung. An diesem Abend wird der Malerei-Katalog von Clausnitzer präsentiert, der unter dem Titel „My Sweet Demon“ herausgegeben wurde. Alle Künstlerinnen sind anwesend, um die vielfältigen Einblicke in diesen Katalog zu teilen, der im Kerber-Verlag erschienen ist und 136 Seiten umfasst, darunter 80 zum Teil doppelseitige farbige Abbildungen. Die Texte sind sowohl in Deutsch als auch in Englisch verfasst und bieten eine spannende Ergänzung zu den Malerei-Zyklen „Demon’s Dream“, „Splatter“, „Animaux“, „Komplott der Musen“ und „Am Styx“. Ein Highlight des Abends wird ein Zwiegespräch zwischen Clausnitzer und dem renommierten Kunsthistoriker, Autor und Kurator Ludwig Seyfarth von der KAI 10 I Arthena Foundation in Düsseldorf sein.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei, und das Publikum darf sich auf Hintergrundinformationen zum Entstehungsprozess und den inhaltlichen Schwerpunkten des Katalogs freuen. Zudem wird ein Kurzvideo der Performance „Inner Demon“ von Clausnitzer gezeigt, das mit Musik von Carol O´Hair und einem Film und Schnitt von M. Leo Hopf untermalt wird. Die Veranstaltung bietet somit nicht nur eine Plattform für den Katalog, sondern auch für die Kunst im Allgemeinen und ihre vielfältigen Ausdrucksformen.
Einblick in die Ausstellungen
Die rk-Galerie beherbergt zudem noch zwei weitere Ausstellungen der Künstlerinnen Johanna Keimeyer und Paula Riquelme, die bis Dienstag, den 07. April 2026, zu sehen sind. Keimeyer erweitert ihre Ausstellung ab Freitag, dem 06. März 2026, um einen Raum und thematisiert in ihrer Schau „HIDDEN QUESTIONS – Verborgene Fragen“ zentrale Fragen zur Identität, Verkörperung und inneren Zuständen. Die zentrale Frage „Who am I?/Wer bin ich?“ zieht sich durch ihre Arbeiten, die eine Kombination aus Film, Fotografie, Unterwasserarbeiten und Porträt-Transformationen kultureller Ikonen umfassen. Hier wird Identität als ein bewegliches und fragiles Konzept dargestellt, das immer wieder neu betrachtet werden muss.
Die Ausstellung von Paula Riquelme und die Arbeiten von Clausnitzer ergänzen sich thematisch, denn auch sie behandeln Aspekte von Identität und Transformation. Riquelme nutzt Wolle als kulturelles Symbol und physisches Material, während Clausnitzer historische und zeitgenössische Figuren zu komplexen Bildräumen verwebt. So entsteht ein vielschichtiger Dialog über Körper, Geist und Gesellschaft, der in der zeitgenössischen Kunst von großer Bedeutung ist.
Begleitende Veranstaltungen
Im Rahmen des Programms wird es am Freitag, dem 13. März 2026, einen Workshop von 14:00 bis 17:00 Uhr geben, der sich mit den Themen der Ausstellungen auseinandersetzt. Ein langer Ausstellungsabend am Dienstag, dem 01. April 2026, von 18:00 bis 20:00 Uhr, bietet zudem die Gelegenheit, mit Johanna Keimeyer und Paula Riquelme ins Gespräch zu kommen. Diese Veranstaltungen unterstreichen die Interaktivität und den Austausch, die in der zeitgenössischen Kunst von großer Bedeutung sind.
Für weitere Informationen können Interessierte die vollständige Pressemitteilung auf der Webseite des Bezirksamts Lichtenberg hier einsehen. Auch auf der Seite von KG Berlin finden sich detaillierte Informationen über die Ausstellungen und die Künstlerinnen hier.





